Freitag, 1. Februar 2013

Grün!

Ich befürchte, dass bei meinem derzeitigen Stricktempo mein grauer Winterpulli erst im Frühling fertig wird.
Sicher, auch im Frühling kann man einen warmen Pulli gebrauchen. Aber irgendwie erscheint es mir fast sinnvoller, ein neues Projekt zu beginnen und zwar ein Frühlingsmodell - das hat zumindest gute Chancen dann fertig zu sein, wenn ich es brauche.


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Kim Hargreaves, COBALT


Schon im vergangenen Jahr hat es mir COBALT angetan, ein Design von Kim Hargreaves aus dem Buch 'Indigo'. Da mir die Jacke immer noch ausgesprochen gut gefällt, habe ich mir das Buch bestellt - und ich bin sehr angetan, nicht nur von COBALT.


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In meinem Wollvorrat habe ich noch eine ausreichende Menge an Rowan Handknit Cotton in GOOSEBERRY, einem frischen frühlingshaften Grün. Die Jacke wird wunderbar zu meinen Skinny-Jeans und hellen Leinenhosen passen. Also, los geht's!

Dienstag, 29. Januar 2013

Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 5/2013
Mir brennt aus aktuellem Anlass (Sehnenscheidenentzündung) :( eine Frage auf den Nägeln. Was macht eine süchtige Strickerin, wenn sie aus irgendwelchen, z.B. gesundheitlichen Gründen, nicht stricken darf?
Vielen Dank an Anja für die heutige Frage!


Aus aktuellem Anlass MUSS ich diese Frage beantworten, auch wenn das Problem bei mir eher um das nicht 'Können' und weniger um das nicht 'Dürfen' geht. Da ich wochenlang arbeitsunfähig ans Hause gefesselt bin, wäre jetzt die Zeit, meinen Wollvorrat wesentlich abzuarbeiten...wenn da nicht diese verflixten Brüche wären.
Aber eine Strickerin hält nichts auf! :) Vor einer Woche habe ich zum ersten Mal seit meinem Unfall Stricknadeln in die Hand genommen: und siehe da, die Beweglichkeit des Arms ist immerhin soweit zurück gekehrt, dass ich, auch wenn ich dabei den linken Arm ausstrecken muss, ein paar Maschen stricken kann. Ich arbeite derzeit am Rückenteil eines Pullis (Eigenentwurf) aus grauem Rowan Cashsoft Aran. In der vergangenen Woche habe ich nicht mehr als ca. zwei Reihen am Tag geschafft, ca. 120 Maschen. Jetzt schaffe ich schon 6-8 Reihen pro Tag!

Mittwoch, 16. Januar 2013

Selbstporträt

So ungefähr sieht es gerade in meiner linken Schulter aus: ein zerschmetterter Schulterbruch, garniert von einer Ellenbogenfraktur.

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Am 31.12.2012, ziemlich genau gegen 12:00, gefiel es einem tumben Autofahrer sehr abrupt und ohne nach hinten zu gucken, seine Autotür zur Strasse hin aufzureißen. Es war mir unmöglich, mit meinem Fahrrad auszuweichen und so flog ich in einem hohen Bogen auf die Strasse. 4 Stunden später lag ich auf dem OP-Tisch.

Ich hoffe, dass Jahr 2013 hält nicht noch weitere Überraschungen dieser Art für mich bereit!

Wünsche euch allen verspätet ein Frohes Neues Jahr!

Dienstag, 18. Dezember 2012

Dienstagsfrage

Wenn Du Dir online-Anleitungen herunterlädst (kostenlose oder kostenpflichtige Downloads), wie bewahrst Du sie auf? Druckst Du sie gleich aus und heftest sie ab? Oder belässt Du sie auf dem Computer oder einem Speichermedium wie Stick oder DVD? Druckst Du sie überhaupt jemals aus oder arbeitest Du vom Bildschirm?
Welches sind für Dich persönlich jeweils die Vor- und Nachteile?
Vielen Dank an Kerstin für die heutige Frage!


Ich bin tatsächlich der Überzeugung, dass im Internet Anarchie und Chaos herrschen und dass dort rein gar nichts für die Ewigkeit gemacht ist. Demzufolge habe ich anfangs Online-Anleitungen sofort ausgedruckt, und zwar jedes Teil, auch wenn es nur in minimalen Ansätzen meine Aufmerksamkeit erregte. Tag für Tag wurde das Netz durchforstet, und fleissig ausgedruckt, mit dem Ergebnis, dass sich schnell ein paar Ordner füllten und kostbaren Raum in meiner Wohnung beanspruchten, den ich nicht so ohne weiteres vergeben wollte (schon allein weil durch diese unfreiwillige Oberflächenvergrößerung mehr Staubfläche entstand). Also wurde in regelmäßigen Abständen der Bestand gesichtet und vieles wieder weggeschmissen.
Nicht nur mein Unmut über die wachsende Anzahl ungeliebter Ordner in meinen Regalen, auch mein schlechtes Gewissen darüber, viel Papier zu verschwenden, wuchs unaufhörlich.
Nun beschränke ich mich darauf, Anleitungen digital zu sammeln: ich lade sie herunter, speichere sie auf der Festplatte und, da mein Vertrauen in eine lange Lebenszeit meiner Laptops auf Grund einschlägiger Erfahrungen beschränkt ist, auf einer externen Festplatte.
Wenn ich mit einer Anleitung arbeiten möchte, drucke ich sie auf Papier aus. Da ich immer Notizen auf den Anleitungen mache und nach Fertigstellung eines Projektes stets eine Banderole mit einer Garnprobe an dem Blatt festhefte, wird sich das auch nicht ändern. Das Arbeiten mit Wolle ist ein sinnliches Vergnügen, und dazu gehört auch ein Stück Papier - und kein kalter Glas-Bildschirm.

Samstag, 15. Dezember 2012

Meine Woche in Stichworten

Gesehen: Christian Petzold, Barbara
Gehört: Bach, Violinkonzerte
Gelesen: Sylvia Plath, Johnny Panic and the Bible of Dreams
Getan: Weihnachtsgeschenke gemacht/ gekauft
Geschrieben: Weihnachtskarten
Gegessen: Indische Linsensuppe
Getrunken: Rumcocktails
Gefreut: über viel Schnee
Geärgert: dass ich wegen dem vielen Schnee nicht zur Arbeit radeln kann
Gelacht: über "die beste Regierung seit der Wiedervereinigung"
Geplant: den alljährlichen Ostertrip nach Holland
Gekauft: ein komplettes Outfit
Geklickt: Amazon, Amazon und wieder Amazon - um dann aber alles in meinem kleinen und feinen lokalen Buchladen zu bestellen.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Wollige Weihnachten

Am zweiten Advent über Adventskränze zu schreiben ist vielleicht ein bisschen spät, aber vielleicht eine Inspiration für das nächste Jahr? ;)


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Knäuel-Kerzen oder eher Zopf-Look?


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Ich wünsche euch einen schönen 2. (Rest-)Advent!

Freitag, 7. Dezember 2012

Home Sweet Home

Während sich viele meiner Mitmenschen, die bevorstehenden Festivitäten fest im Blick, im Weihnachtskaufrausch befinden, habe ich Geburtstagseinkäufe getätigt, mit einem halben Jahr Verspätung. :)
Dank der Großzügigkeit meiner lieben Mama werden zwei dieser Stühle in Kürze bei mir einziehen.

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Übrigens: es sind die perfekten Strick-Stühle! :)

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Dienstagsfrage am Mittwoch

Ist es Dir schon mal passiert, dass Du ein Teil fertig hattest und
dann beim besten Willen nicht wusstest, was Du als nächstes anschlagen solltest? Das kann einem ja passieren, weil einem wirklich nichts einfällt, oder auch, weil man zu viele Ideen in der "Warteschlange" hat. Wie bist Du dann vorgegangen, um Dein nächstes Projekt zu bestimmen?

Vielen Dank an Kerstin für die heutige Frage!



Schon "mal", so wie in "einmal"??? Hahaha!!! :)
Leider passiert mir das unregelmäßig regelmäßig. Es gibt für mein Strickerinnen-Ich kaum etwas, das ich mehr fürchte, als leere Strickkörbe oder ein ideenentleertes Hirn, das sich ähnlich anfühlt wie früher ein black out bei Arbeiten oder Prüfungen in der Schule oder an der Uni (mich erwischte es in der mündlichen Magisterprüfung im Nebenfach Geschichte! >_< ).
Es ist einfürchterliches Gefühl, dass mich sehr unruhig werden lässt: ich fühle mich wie auf Entzug. Häufig verbringe ich Stunde um Stunde, damit, in meinen Wollvorräten zu wühlen oder diese zum wiederholten Mal aufzuräumen. Beides ist schlimm und sollte ich eigentlich vermeiden, denn meine Panik lässt meine Wollberge verdoppeln oder verdreifachen, was auch die Panik darüber, dass ich dieses gefühlte Gebirge an Wolle in den mir verbliebenen Lebensjahren nie werde verstricken können, multipliziert - weil ich ja keine Ideen habe... Kurz bevor ich Gefahr laufe, vor lauter Panik ins Delirium zu fallen, wird in meiner Ravelry-queue nach Projekten gesucht - seltsamerweise findet sich in solchen Momenten selten ein Projekt, dass ich sofort in Angriff nehmen könnte - obwohl ich doch jedes Mal, wenn ich ein Projekt zu meiner queue hinzufüge, denke, ach,wann soll ich das bloss alles stricken! Dies ist, und wird es wohl auch bleiben, für mich ein ewiges Mysterium!
Als nächstes werden meine Rowan-Hefte durchgesehen, dann Bücher und dann wieder Ravelry. Manchmal verstreichen Tage mit Suchen und es macht mich fast wahnsinnig, ansehen zu müssen, dass meine Hände ruhend im Schoss liegen - das ist leider kein Scherz. :)
Um die Auswirkungen des Strick-Entzugs abzumildern, schlage ich meist ein paar Socken an. Häufig löst das die Blockade im Kopf und es findet sich prompt ein Projekt, was ich ja schon immer stricken wollte.
Einer der Gründe, warum ich fast immer mehrere Projekte gleichzeitig in meinen Körbchen habe, ist, dass ich dadurch ein 'Strickloch' vermeiden kann. Bewährt hat sich auch, mindestens ein Langzeit-Projekt zu haben, etwa ein 2-Meter-Schal aus dünnstem Garn, auf das man zurückgreifen kann, wenn alles andere fertig gestellt wurde, und das einem das schöne Gefühl vorgaukelt, die nächsten 10 Jahre beschäftigt zu sein.
Wir StrickerInnen sind doch wirklich arme Schweine! ;)

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