gedacht

Donnerstag, 29. Januar 2015

January Cure

Im Zuge der January Cure habe ich am Wochenende meine Bücherregale aufgeräumt und musste feststellen, dass ich über mehr Handarbeitsbücher verfüge, als in mein dafür vorgesehenes Regal passen. Ich muss mich also leider von ein paar Büchern trennen. Wer Interesse hat, hat hier stöbern und mich per Ravelry oder hier per E-Mail kontaktieren.

Freitag, 2. Januar 2015

Rückblick

Eigentlich könnte ich mal wieder einen Beitrag mit Strick-Inhalt schreiben, denn das ein oder andere Teil liegt schon lange herum bzw. wird eifrig getragen... ich gelobe Besserung für das neue Jahr!
Diesen Jahresrückblick habe ich früher schon mehrfach gehalten, aber nun bei Regina wieder-entdeckt, so dass ich ihn für heute aufgreife.

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Es war ein gutes Jahr, also sage ich 8.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen - und zwar das, was mir im Zuge des erzwungenen, und für mich fast unerträglichen Müßiggangs und Extremcouchens nach zwei Schulter-/Ellenbogen-Operationen 'zugeflogen' ist.

3. Haare länger oder kürzer?
Gleich kurz!

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Weitsichtiger: die 'Altersweitsichtigkeit' ist wieder etwas schlimmer geworden - sie hat mich ja schon ereilt, noch bevor ich die 50 überschritt.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Ich hatte 2013 das gleiche Budget, aber da ich mich einem ausgeklügeltem Sparplan unterworfen habe, ist mehr übriggeblieben. :)

6. Besseren Job oder schlechteren?
Unverändert.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Ich führe seit 1.1.2014 ein Haushaltsbuch und es hat geholfen, mein Geld sehr viel bewußter auszugeben: der komplette Verzicht auf Coffee-to-go beispielsweise hat mir zu einem Kaschmirpulli verholfen und Ressourcen an Papier und Kunststoff eingespart.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Sehr viele Einsichten und einen guten Freund.

9. Mehr bewegt oder weniger?
In der ersten Jahreshälfte aufgrund der 2.Schulter-/Ellenbogen-OP weniger, dann habe ich aber aufgeholt und mich gegen Ende des Jahres sogar noch gesteigert.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Die OP zählt nicht als Erkrankung, zudem diesmal ,lediglich' das Material entnommen wurde.
Ansonsten im Vergleich zum Vorjahr: weniger Erkältungen.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Nach der 2.Schulter-OP war es schon ein kleiner Schock festzustellen, dass der linke Arm wieder komplett bewegungsunfähig war - die sehr mühselige Rehabilitation und Physio begannen wieder bei Null.

12. Der hirnrissigste Plan?
Mit dem Radl den Heimweg über den Kurfürstendamm zu wählen, nachdem ich bei Freunden das Endspiel der Fussball-WM gesehen und mit ihnen gefeiert hatte: Der Ku'damm war so verstopft, dass ich das Rad abstellen musste. Letztlich hab ich mit völlig Fremden bis in den frühen Morgen gefeiert und bin am nächsten Morgen völlig verkatert ins Büro.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Keine! :O
Meine gebrochenen Knochen und die daraus resultierenden starken Schmerzen haben mich sehr vorsichtig werden lassen...

14. Die teuerste Anschaffung?
Jahresbeitrag Fitnessstudio!

15. Das leckerste Essen?
Dinner in der Schwarzwaldstube...

16. Das beeindruckendste Buch?
Uwe Tellkamp's 'Der Turm' stand ein paar Jahre unbeachtet in meinem Bücherregal - ein Zufall liess es mich als Lektüre mit nach Italien nehmen - und dann verfiel ich der Geschichte, ihren Figuren und vor allen Dingen der wunderbaren Sprache.

17. Der ergreifendste beste Film?
Bereits im Februar 2014 habe ich 'Kraftidioten' ('In order of Disappearance') von Hans Petter Moland auf der Berlinale gesehen: Buch, Inszenierung, Darsteller waren einfach großartig. Ich bin ein großer Fan des skandinavischen Kinos, und die schwarzen Komödien haben es mir besonders angetan.
Nennswert ist ausserdem der Dokumentarfilm 'Citizenfour' über Edward Snowden.

18. Die beste CD?
Thom Yorke, Tomorrow's Modern Boxes
Jon Hopkins, Immunity (ist zwar schon 2013 erscheinen, habe ich aber ers im Frühjahr 2014 entdeckt)

19. Das schönste Konzert?
Jonny Greenwood mit Shye Ben-Tzu, Barbican-Centre, London
Jon Hopkins, Warehouseproject, Manchester
Moderat, Sonar Festival, Barcelona
Iannis Xenakis, Oresteia, Deutsche Oper Berlin

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
... ich fürchte mit Arbeiten. Der 25.Jahrestag des Mauerfalls hat uns das ganze Jahr sehr auf Trab gehalten!

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Da mir mehr und mehr bewusst ist, dass unsere gemeinsame Zeit begrenzt ist, habe ich so viel Zeit wie möglich mit meiner Mutter verbracht!

22. Zum ersten Mal getan?
Ein komplettes Jahr ein Haushaltsbuch geführt und wirklich JEDE Ausgabe notert!

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Die Mutter meines ersten Freundes besucht, die ich wegen ihres Intellekts, der Unabhängikeit ihres Denkens und Handelns, ihrer Bildung und ihres guten Geschmacks wegens immer sehr verehrt habe!

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Viele Schmerzen...

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Vertrauen.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Die 'Entführung' meiner Mutter zu ihrem 80.Geburtstag. :)

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Der Freudenschrei meiner Mutter.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
... bleibt privat.

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
... bleibt auch privat.

30. Dein Wort des Jahres?
Mauerfall

31. Dein Unwort des Jahres?
Steuersünder

32. Dein Lieblingsblog / Website des Jahres?
The Craftssession





It's definitely time to blog about knitting again, but for today, I have a quick look back into 2014.

1 On a scale of 1 to 10: How was your year?
It was a good year, so I say 8.

2 Gained or lost weight?
Lost all what I have gained after I’ve been chained to my sofa after two shoulder/elbow surgeries.

3 Hair longer or shorter?
Same.

4 Nearsighted or farsighted?
I’m shortsighted, above the age-related farsightedness became worse – it already began before I turned 50 – and it’s getting worse with every year.

5 More or less money?
No changes in my budget, but since I have successfully finished a few sophisticated saving plans, there’s more left – and this will fund future travel plans, especially those related to Radiohead. :)

6 Better or worse job?
Same.

7 Spent more or less?
Since January 1st, 2014 I have a household book where I write down every expense. That helped to become very conscious on how I spent my money. For example, giving up on coffee-to-go delivered the money for a cashmere sweater – and at the same time saved precious resources.

8 What did you gain?
A few insights and a good friend.

9 More or less exercises?
Less in the first half of the year, then I caught up and towards the end, I managed to exercise even more.

10 Number of sicknesses?
Surgery 2.0 removed all the ‘material’ that was implanted in my arm, so that does not count as a disease. But I definitely had less colds.

11 The worst was?
After the 2nd surgery I was shocked to find out that my left arm was immobile again - the painstaking rehabilitation and physiotherapy had to start at zero again.

12 The most nutty plan?
To choose the route home via Kurfürstendamm after I watched the final of the World Cup with friends. the Ku'damm was completely congested with party folks and I had store my bike. I ended up drinking and celebrating with total strangers until the early morning. Went to work completely hangover, and my lovely boss send me home earlier.

13 The most dangerous thing you’ve done?
No danger, please! : O
My broken bones have made me very careful.

14 Most expensive purchase?
Annual fee for the gym!

15 Tastiest food?
Dinner in the ‘Schwarzwaldstuben’..

16 Most impressive book?
Uwe Tellkamp's ’The Tower ‘ was unnoticed in my bookshelf – then I took it with me to Italy and fell into the story, the characters and above all into the wonderful language.

17 Best movie?
Back in February 2014, I already watched Petr Morland’s In order of Disappearance at the Berlin Film Festival: script, staging and actors were fabulous. I’m a huge fan of Scandinavian cinema, and I love their black comedies/tragedies.
Worth mentioning is also Citizen Four , a documentary on Edward Snowden.

18 Best record?
Thom Yorke, Tomorrow's Modern Boxes
Jon Hopkins, Immunity < i> (I have discovered album in early 2014, although it was already released in 2013.)

19 Best concert?
Jonny Greenwood and Shye Ben-Tzu, Barbican Centre, London
Jon Hopkins, Warehouse Project, Manchester
Moderat, Sonar Festival, Barcelona
Iannis Xenakis, Oresteia , Deutsche Oper Berlin

20 I’ve spent most of the time with…
... I'm afraid: but with work. The 25th anniversary of the fall of the Berlin Wall has kept us extremely busy all year long!

21 Most wonderful time spent with…?
… my mom. Our remaining time is limited and I try to spent as much time as possible with her.

22 Done for the very first time?
Book of household account for a full year.

23 Done after a long hiatus?
After many years, I’ve visited the mother of my first boyfriend again. I've always admired this woman for her intellect, autonomous mind, her education and an overall good taste!

24 Most important thing that I wanted to teach someone?
Confidence.

26 Best gift that I made?
The 'kidnapping' of my mother on her 80th birthday. :)

27 Best gift someone gave me?
The joy of my mother on her 80th birthday.

28 Most beautiful sentence someone said to me?
... stays private.

29 Most beautiful sentence I've said to someone?
... stays private as well.

30 Your word of the year?
Fall of the Wall.

31 Worst word of the year?
Tax evader.

32 Favorite blog /website of the year?
<a href="
The Cract Session

Donnerstag, 1. Januar 2015

HAPPY NEW YEAR

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr!


 photo happynewyear2015_zpsefb93c69.jpg



Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen?! Ein sehr feucht-fröhlich und ausgelassenes Essen bei Freunden hat mich etwas mitgenommen, so dass mein traditioneller Neujahrslauf ausfallen muss. Aber ich bin ja auch schon über ein halbes Jahrhundert auf dieser Erde, da darf man auch ab und zu etwas schwächeln. :)

Ich liebe Listen, und so habe ich natürlich auch eine Liste mit Neujahrsvorsätzen - die verstehe ich aber eher als Anregung oder Ansporn denn als Sollvorgabe.

- in ein Land reisen, in dem ich noch nie war
- in eine Stadt reisen, in der ich noch nie war
- in mindestens drei Museen gehen, in denen ich noch nie war
- die 52weeks money challenge wiederholen
- regelmäßiger bloggen
- mit dem Blog endlich in das neue Nest umziehen
- meiner mehr und mehr schwindenden Japanisch-Lesefähigkeit entgegenarbeiten und regelmäßig japanische Texte übersetzen oder im Büro hin und wieder einen kurzen Artikel aus den japanischen Zeitungen lesen
- weiterhin regelmäßig am Bewegungs- und Dehnvermögen meiner linken Schulter arbeiten
- alle möglichen 9 Punkte im Gesundheitsbonusheft zu erreichen (anstatt 'nur' 8 in 2014)
So, das sollte doch machbar sein!!! :)

Wie sehen eure Vorsätze für das neue Jahr aus?


First of all, I wish all of you a very Happy New Year!
I’ve enjoyed a very cheerful dinner-party with friends and booze. Recovering took a little, so I cancelled my traditional New Year ‘s run. But I'v already spent over half a century on this earth, so I’m allowed to take it easy from time to time. :)
I’m a sucker for all kind of lists, and of course I have a list of New Year resolutions or ‘encouragements’ for the new year.
- travel to a country where I've never been before
- travel to a city where I've never been before
- visit at least three museums where I've never been before
- repeat the 52weeks money challenge
- try to blog on a more regular basis
- move the blog in the new nest
- fight towards my more and more dwindling Japanese reading and writing abilities (regularly translate Japanese texts or articles from the Japanese newspapers in the office)
- continue to work on the mobility and flexibility of my left shoulder
- try to reach all possible 9 health bonus points (instead of only 8 in 2014) and get the full reward!
Guess, this is realistic. :)

Do you have any New Year’s resolutions?

Montag, 3. Februar 2014

Ach ja...

... gestrickt wird hier auch noch.
Neben dem ganzen Aufräumen wird auch noch gestrickt, aber nur in Massen, da ich wieder Probleme in meinem (Tennnis-)Ellbogen habe.
Hier eine sneak preview:


 photo sneaky_zps8eddbd30.png




Die Nachricht vom Tode des Schauspielers Philip Seymour Hoffman hat mich sehr betrübt. Ein herausragendes Talent, und ich schätze mich sehr glücklich, dass ich 2005, anlässlich der Berlinale, die Gelegenheit hatte, ihn zu treffen und mit ihm über seinen Film 'Capote' zu sprechen.
Ein ebenso tragischer Verlust wie seinerzeit Heath Ledger, der auch viel zu früh gegangen ist.

Samstag, 8. Juni 2013

Some like it...

... gestreift!

 photo marinieres2_zps43d06f2c.png


Es ist kaum zu übersehen, dass ich gestreifte Tops und Marinières liebe. Meine gestreiften kurzärmligen T-Shirts, Pullis und Blusen sind da noch nicht dabei...
Ich habe lange Zeit den Versuchungen widerstanden, aber seit einiger Zeit ist der Damm gebrochen. Gestreift ist ja nicht gleich gestreift, da gibt es tausende Variationen. Ein Vorteil hat meine gestreifte Obsession: ich stehe morgens nie ratlos vor meinem Kleiderschrank, nicht wissend, was ich anziehen soll. Marinières mit Skinny-Jeans oder Chino, dazu silberne Birkenstockzehensandalen oder Ballerinas: das geht immer!

Mittwoch, 15. Mai 2013

Merci, dass es euch gibt!!!

Ein wunderbarer Abend in Berlin, und während ich auf dem Balkon bei Kerzenschein diese Zeilen in mein Notebook tippe (den beleuchteten Tasten sei Dank!), ein Gleis Wein trinke, knabbere ich zusätzlich an ein paar japanischen Reiscrackern. Dank eines prall gefüllten Care-Pakets aus Düsseldorf ist das möglich:


 photo carepaket1_zps01d90b8c.jpg


Liebe Caroline, liebe Sabine... das ist der Wahnsinn - und ich bin gerührt, und sprachlos. Und zwar sehr. So sehr, dass ich gar nicht weiss, was ich sagen soll. Vielen, vielen Dank - das war so unerwartet, ihr habt mir damit eine superfantastische Freude gemacht! DANKE!!! :)

Mittwoch, 10. April 2013

Da wächst zusammen...

... was zusammengehört!

Das Röntgenbild einer gebrochenen Schulter, das ich hier im Januar zeigte, war nicht meines. Ich habe es damals beispielhaft gezeigt. Denn meine Schulter sieht so aus:


 photo roumlntgen0204_zps2eee5a52.png


Links zeigt den Zustand Anfang Februar, rechts zeigt den jetzigen Befund. Und es ist sogar für einen Laien wie mich zu erkennen: an den Bruchstellen, die nicht durch Schrauben fixiert werden konnten, hat sich neue Knochenmasse gebildet und die Lücken wachsen langsam zusammen (grüne Pfeile!).
Und wenn ich schon dabei bin, mein Innerstes nach aussen zu kehren, das ist mein mit drei Drähten fixierter Ellenbogen:


 photo ellbogen04022013_zps08749a89.jpg

Meinen Alltag kann ich in diesem Zustand ganz gut bewältigen, und seit Anfang April arbeite ich auch wieder Vollzeit. Seit dem Wochenende habe ich, mit ärztlicher Erlaubnis, wieder mit dem Laufen begonnen und ich habe mich auch schon wieder auf das Fahrrad gewagt. Dennoch, und das wird mir bei jeder Physio-Sitzung bewusst: es ist noch ein irre langer Weg, bis ich meinen linken Arm und die linke Schulter wieder einigermassen normal werde einsetzten können!

Dienstag, 18. Dezember 2012

Dienstagsfrage

Wenn Du Dir online-Anleitungen herunterlädst (kostenlose oder kostenpflichtige Downloads), wie bewahrst Du sie auf? Druckst Du sie gleich aus und heftest sie ab? Oder belässt Du sie auf dem Computer oder einem Speichermedium wie Stick oder DVD? Druckst Du sie überhaupt jemals aus oder arbeitest Du vom Bildschirm?
Welches sind für Dich persönlich jeweils die Vor- und Nachteile?
Vielen Dank an Kerstin für die heutige Frage!


Ich bin tatsächlich der Überzeugung, dass im Internet Anarchie und Chaos herrschen und dass dort rein gar nichts für die Ewigkeit gemacht ist. Demzufolge habe ich anfangs Online-Anleitungen sofort ausgedruckt, und zwar jedes Teil, auch wenn es nur in minimalen Ansätzen meine Aufmerksamkeit erregte. Tag für Tag wurde das Netz durchforstet, und fleissig ausgedruckt, mit dem Ergebnis, dass sich schnell ein paar Ordner füllten und kostbaren Raum in meiner Wohnung beanspruchten, den ich nicht so ohne weiteres vergeben wollte (schon allein weil durch diese unfreiwillige Oberflächenvergrößerung mehr Staubfläche entstand). Also wurde in regelmäßigen Abständen der Bestand gesichtet und vieles wieder weggeschmissen.
Nicht nur mein Unmut über die wachsende Anzahl ungeliebter Ordner in meinen Regalen, auch mein schlechtes Gewissen darüber, viel Papier zu verschwenden, wuchs unaufhörlich.
Nun beschränke ich mich darauf, Anleitungen digital zu sammeln: ich lade sie herunter, speichere sie auf der Festplatte und, da mein Vertrauen in eine lange Lebenszeit meiner Laptops auf Grund einschlägiger Erfahrungen beschränkt ist, auf einer externen Festplatte.
Wenn ich mit einer Anleitung arbeiten möchte, drucke ich sie auf Papier aus. Da ich immer Notizen auf den Anleitungen mache und nach Fertigstellung eines Projektes stets eine Banderole mit einer Garnprobe an dem Blatt festhefte, wird sich das auch nicht ändern. Das Arbeiten mit Wolle ist ein sinnliches Vergnügen, und dazu gehört auch ein Stück Papier - und kein kalter Glas-Bildschirm.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Dienstagsfrage am Mittwoch

Ist es Dir schon mal passiert, dass Du ein Teil fertig hattest und
dann beim besten Willen nicht wusstest, was Du als nächstes anschlagen solltest? Das kann einem ja passieren, weil einem wirklich nichts einfällt, oder auch, weil man zu viele Ideen in der "Warteschlange" hat. Wie bist Du dann vorgegangen, um Dein nächstes Projekt zu bestimmen?

Vielen Dank an Kerstin für die heutige Frage!



Schon "mal", so wie in "einmal"??? Hahaha!!! :)
Leider passiert mir das unregelmäßig regelmäßig. Es gibt für mein Strickerinnen-Ich kaum etwas, das ich mehr fürchte, als leere Strickkörbe oder ein ideenentleertes Hirn, das sich ähnlich anfühlt wie früher ein black out bei Arbeiten oder Prüfungen in der Schule oder an der Uni (mich erwischte es in der mündlichen Magisterprüfung im Nebenfach Geschichte! >_< ).
Es ist einfürchterliches Gefühl, dass mich sehr unruhig werden lässt: ich fühle mich wie auf Entzug. Häufig verbringe ich Stunde um Stunde, damit, in meinen Wollvorräten zu wühlen oder diese zum wiederholten Mal aufzuräumen. Beides ist schlimm und sollte ich eigentlich vermeiden, denn meine Panik lässt meine Wollberge verdoppeln oder verdreifachen, was auch die Panik darüber, dass ich dieses gefühlte Gebirge an Wolle in den mir verbliebenen Lebensjahren nie werde verstricken können, multipliziert - weil ich ja keine Ideen habe... Kurz bevor ich Gefahr laufe, vor lauter Panik ins Delirium zu fallen, wird in meiner Ravelry-queue nach Projekten gesucht - seltsamerweise findet sich in solchen Momenten selten ein Projekt, dass ich sofort in Angriff nehmen könnte - obwohl ich doch jedes Mal, wenn ich ein Projekt zu meiner queue hinzufüge, denke, ach,wann soll ich das bloss alles stricken! Dies ist, und wird es wohl auch bleiben, für mich ein ewiges Mysterium!
Als nächstes werden meine Rowan-Hefte durchgesehen, dann Bücher und dann wieder Ravelry. Manchmal verstreichen Tage mit Suchen und es macht mich fast wahnsinnig, ansehen zu müssen, dass meine Hände ruhend im Schoss liegen - das ist leider kein Scherz. :)
Um die Auswirkungen des Strick-Entzugs abzumildern, schlage ich meist ein paar Socken an. Häufig löst das die Blockade im Kopf und es findet sich prompt ein Projekt, was ich ja schon immer stricken wollte.
Einer der Gründe, warum ich fast immer mehrere Projekte gleichzeitig in meinen Körbchen habe, ist, dass ich dadurch ein 'Strickloch' vermeiden kann. Bewährt hat sich auch, mindestens ein Langzeit-Projekt zu haben, etwa ein 2-Meter-Schal aus dünnstem Garn, auf das man zurückgreifen kann, wenn alles andere fertig gestellt wurde, und das einem das schöne Gefühl vorgaukelt, die nächsten 10 Jahre beschäftigt zu sein.
Wir StrickerInnen sind doch wirklich arme Schweine! ;)

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