gemacht

Mittwoch, 22. April 2015

Ordnung muss sein!

Gestern Abend habe ich so etwas wie ein 'Entrümpel-Seminar' in meiner Wohnung abgehalten. Eine Bekannte hatte mich schon seit langer Zeit gebeten, ihr das Aussortieren beizubringen. Irgendwie dachte ich immer, sie wolle mich auf die Schippe nehmen. Darum sagte ich ihr im Scherz und um die Sache endgültig ad acta zu legen, dass ich ihr den Gefallen tun würde wenn sie noch zwei weitere Kandidaten mitbringt, denn aller guten Dinge sind bekanntlich drei.
Als sie mich vor ein paar Wochen anrief und mitteilte, dass sie nun nicht nur zwei sondern drei weitere Interessenten hätte, musste ich schlucken. Aber dann machte ich mich an die Arbeit und erstellte ein paar "Arbeitsbögen".
Als ich in dieser Arbeit vertieft war und mir überlegte, was die Quintessence von Ordnung ist, was meine vier "Studenten" sozusagen als Leitfaden mit nach Hause nehmen könnten, fiel mir ein, dass das Aufräumen am schnellsten geht, wenn ich Dinge an ihren Platz zurücklege: wenn ein Gegenstand seinen festen Platz hat, kann man ihn jederzeit schnell zurücklegen. Ein weiterer Vorteil: man muss auch nicht lange überlegen, wo er ist wenn man ihn braucht.
Hat ein Gegenstand aber keinen festen Platz, dann wird er hin- und hergeschoben, vergessen und dann minuten- oder gar stundenlang gesucht (ich könnte euch jetzt ein paar Anekdoten über mich und meine Brille erzählen... ;)
Die Schlußfolgerung meiner Überlegung ist einfach: hat ein Gegenstand keinen festen Platz im Zuhause, verursacht er Unordnung. Unordnung lässt sich also herstellen indem man allen Gegenständen einen festen Platz gibt und Gegenstände ohne festen Platz entsorgt. Nach diesem Prinzip lebe ich seither und es funktioniert! Ausnahmen bestätigen die Regel: meine Brille hat keinen festen Platz, wenn ich sie ablege (und wegen meiner Altersweitsichtigkeit ist das häufig!) - aber leider kann ich sie nicht entsorgen... hier braucht es dringend eine Lösung!

Natürlich habe ich das Prinzip auch auf meine Strickutensilien angewendet. Alles, was mit dem Stricken zusammenhängt, verwahre ich in einem Schrank in meinem Esszimmer. Ausgenommen aktuelle Projekte, die sich in Körben und Taschen befinden, so dass ich jederzeit und überall in der Wohnung daran stricken kann. Da ich in den letzten vier Jahren nur sehr selten neue Wolle gekauft und daher fast ausschließlich Wolle aus meinem Vorrat verstrickte, sind eine paar Löcher im Schrank entstanden, so dass mittlerweile auch meine Ordner mit Anleitungen und Farbkarten im Schrank verstaut werden können. Langfristig aber strebe ich an, wieder Geschirr, Besteck und Tafelleinen im Esszimmerschrank zu lagern. Meine Wollvorräte müssen also so weit reduziert werden, dass sie in eine oder maximal zwei große Kunststoffboxen eines schwedischen Möbelunternehmens passen.


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Im Schrank befindet sich dieser Karton, in dem in knapp 20 verschließbaren Kunststofftaschen meine Rundstricknadeln lagern: je ein Beutel für eine Größe. Damit ich Nadelgrößen oder Maschenproben schnell überprüfen kann, ist stets ein Nadelmass griffbereit am Karton befestigt.

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In diesem länglichen Holzkästchen bewahre ich die Nadelspiele auf, die ich ständig bzw. häufig in Gebrauch habe, um Socken oder Handschuhe zu stricken.

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Woll-Banderolen von Garnen, die ich verstrickt und für gut befunden habe, sammle ich in dieser alten Metalldose. Um Platz zu sparen, habe ich alles von den Banderolen abgeschnitten, was keine Informationen enthält. Mit einem Locher habe ich ein Loch in die Banderole gestanzt und daran jeweils einen halben Meter Garn angeknotet.

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Die Hilfsmittel, die ich häufig benutze wie Massband, Stecknadeln, Sicherheitsnadeln, Nähnadeln, große Nadeln zum Ablegen von Maschen, Stopfnadeln, Maschenmarkierer, Schere, Reihenzähler, Notizblock, Nadelschutz aus Gummi sind in dieser kleinen Meatallbox links. Das "Werkzeug", dass ich täglich benutze, ist in dem kleinen Täschchen rechts: eine Minischere, ein Minimassband, Bleistift, zwei Maschenmarkierer, eine Sicherheitsnadel, Nähnadel und kleine Post-Its. Das Täschchen liegt natürlich nicht im Schrank, sondern griffbereit in einem der aktuellen Projektkörbe.

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Alle anderen Utensilien wie Zopfnadeln, pom-pom-maker, diverse Nadel- und Maschenmasse, Transportbox für Sockenstrickzeug, Strickfingerhüte usw. verwahre ich in einer der Schubladen in meinem Wollschrank.

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Wie und wo bewahrt ihr euer Arbeitsmaterial auf?

Donnerstag, 19. Februar 2015

WIP: STASIS

Das Stricken an STASIS nähert sich dem Endstadium und das ist schön und bedauerlich zugleich.
Knitting STASIS is approaching the final phase and I'm torn between happiness and sadness.


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Einerseits möchte ich diesen Pulli, da sich die Temperaturen im einstelligen Plusbereich eingependelt haben, bald tragen - andererseits macht das Arbeiten daran so viel Spass, dass ich ihm nur ungern aus der Hand gebe, ich könnte noch Wochen daran stricken.
On the one hand, I want this project to be finished because the recent mild temperatures allow a lightweight sweater - on the other hand, knitting is so much fun, that I wish it would go on for another few weeks.

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Mittlerweile habe ich beide Ärmel mit dem Rumpf vereinigt und stricke nun am zweifarbigen Muster der Passe.
Meanwhile, both sleeves have been connected with the body and I'm currently knitting the two-coloured yoke.

Donnerstag, 15. Januar 2015

January Cure

Aufgabe 4: Purge the Pantry
Ja oder Nein: Ja.
Meine Speisekammer ist sehr klein, und da sie vor allem dazu gedacht ist, eine kleine Tiefkühltruhe und die Waschmaschine zu beherberge, bleibt für Vorräte nicht allzu viel Platz übrig.
Aber schnell wurde alles ausgeräumt, Regaloberflächen und Fußboden gewischt und Verfallsdaten überprüft. Dann alles wieder eingeräumt und nach einer guten halben Stunde war ich fertig.

Aufgabe 5: 10 Minutes Observation and Select a Project from your List
Ja oder Nein: Ja
Nach wie vor ist der Fensterbereich in meinem Esszimmer ein wunder Punkt. Aber da ich nötige Renovierungsarbeiten, die eigentlich für Sommer 2014 geplant waren, in dieses Jahr verlegen musste, bin ich mit dem Esszimmer auch keinen Schritt weiter gekommen.
Das Projekt, dem ich mich im Rahmen der January Cure widmen möchte ist das Ausmisten von sieben Aufbewahrungsboxen. Zwei dieser Boxen sind mit Fotos gefüllt, und wurden bereits zwei Mal ausgemistet. Mein Ziel ist es, die Menge an Fotos soweit zu reduzieren, dass sie in eine Box passen.
Die meisten der Fotos aus diesen Boxen stammen aus meiner Zeit, als ich in den 90er Jahren in Japan lebte und arbeitete. Da wurden geradezu tonnenweise Fotos gemacht, von denen ich die meisten wegwerfen werde. Die schönsten Papierfotos behalte ich, einige werde ich scannen und dann wegwerfen.
Letztlich möchte ich die Zahl auf drei, maximal vier Boxen reduzieren.
Wenn ich erfolgreich bin, werden die weissen Pappboxen von Ikea durch schönere Boxen versetzt, beispielsweise durch Aufbewahrungen von Semikolon.

Aufgabe 6: Flowers and Kitchen
Ja oder Nein: Ja.
Blumen: 30 gelbe Tulpen.
Das Wetter in Berlin an diesem Wochenende war grässlich: ununterbrochener Regen, Sturm und Hagel. Daher kam die Aufgabe, die Küche einer Grundreinigung zu unterziehen, genau richtig.
Hier ein paar Vorher/Nachher-Bilder...


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Alles, wirklich ALLES (Teller, Kochbücher, Schubladen, Ofen, Schrank, Besteck, Töpfe, Deko usw...) wurde gewischt und/oder gesäubert!

Da mich eine freundliche E-Mail bezüglich der hier erwähnten 52weeks money challenge erreicht hat: hier einer Erklärung sowie das Formblatt. :)


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Mittwoch, 7. Januar 2015

Alle Jahre wieder ...

. . . kommt Weihnachten, darauf folgt Sylvester und dann der Januar und somit die January Cure!
Vielleicht erinnert ihr euch noch an meine grosse Aufräumaktion aka the january cure vom vergangenen Jahr?
Nun es ist wieder Januar und ich bin auch in diesem Jahr dabei. Einerseits habe ich das Gefühl, dass meine Wohnung bis zum Rand vollgestopft ist mit Dingen, die ich nicht mehr brauche und deren Besitz mich deshalb belastet, das Entrümplen also dringen notwenig ist.
Andererseits sind die geplanten Renovierungsarbeiten in meiner Wohnung noch nicht gemacht worden, was aber nicht an mir sondern an bestimmten Umständen liegt. Die january cure bietet sich daher an, die Probleme und die geplanten Arbeiten ein weiteres Mal zu evaluieren.
Drittens ist es sicher sehr sinnvoll, das jährliche Großreinemachen (das Fensterputzen ausgenommen) in den dunklen Berliner Januar zu legen und schöne Frühlingstage draussen zu geniessen.

As every year, christmas is followed by New Year's Eve and January and thus the January Cure!
You might remember my efforts from
clean up aka the january cure from last year?
It’s January and I’ve decided to participate in the January Cure again. I sometimes feel that my apartment is crammed with things that I no longer need and their possession doesn’t make me feel comfortable.
On the other hand, due to some unforeseeable circumstances, the planned renovation is not done yet. Therefore the january cure is a good opportunity to evaluate what work has to be done.
Above, it’s certainly very useful to set the annual spring cleaning in the dark days of a typical Berlin winter day and then later enjoy the beauty of spring outside!



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Vielleicht hat der ein oder andere von euch Lust, auch daran teilzunehmen? Informationen findet ihr hier.

Aufgabe 1: Flowers & Floors
Ja oder Nein: Ja.
Meine beiden Teppiche wurden gesaugt, ausgeklopft und noch einmal gesaugt.
Steinfussböden (Terrazzo in der Küche, grüner Schiefer im Bad) sowie die gewachsten Holzböden (alte Holzdielen in Flur und Schlafzimmer sowie Parkett in Wohn- und Esszimmer) wurden gesaugt und mit jeweiligen Seifenlaugen gewischt.
Blumen: rosa Tulpen, weisse Hyazinthen

Aufgabe 2: Make a List of Projects
Ja oder Nein: Ja.

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Im Vergleich zum Vorjahr ist es für mich gut zu sehen, dass einige Punkte bereits erfolgreich abgearbeitet sind. Die meisten übriggebliebenen Probleme können nur in Folge der fälligen Renovierung abgearbeitet werden, das Fensterputzen mache ich, bei 47 Fenstern (Altbau mit sehr hohen Decken = viele Fenster, die dazu noch Doppelfenster sind) brauche ich dafür 2 Tage, wie jedes Jahr, vor/an/nach Pfingsten.

Aufgabe 3: Set Up an Outbox
Ja oder Nein: Ja.
Allerdings muss ich hierzu sagen, dass die outbox ein liebgewonnener und daher ständiger Begleiter geworden ist, ich könnte auch sagen: mein bester Freund. ;)

Donnerstag, 14. August 2014

Finnisches Moos und Bananen

Nachdem ich das graue Jäckchen aufgeribbelt habe, konnte ich mich nicht aufraffen, ein neues Projekt in Angriff zu nehmen. Nicht einmal die Socken, die in ihren Körbchen versauern, haben mich gereizt.
Das liegt sicherlich nicht an mangelnder Stricklust, sondern daran, dass ich einfach Lust auf neues Garn habe.
Da aber mein Schrank noch sehr gut gefüllt ist, sind neue Käufe absolut tabu. Darüber hinaus weiß ich aus Erfahrung, dass das Bedürfnis, unbedingt Neues zu kaufen, wieder verfliegt wenn meine Hände beschäftigt sind.

Zum Glück bin ich in einem französischen Blog über einen hübschen Schal gestolpert, den BANANA LEAF SHAWL, der ganz nach meinem Geschmack ist: schlichtes Strukturmuster, lang und breit. Das perfekte Garn habe ich sehr schnell gefunden: 'Silvia', eine Wolle-Seiden-Mischung des finnischen Herstellers Wetterhoff in einem dunklen flaschen-grün.


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Es ist eine anspruchslose Strickerei, aber der Schal wird mich eine Weile beschäftigen. In der Zwischenzeit kann ich mir Gedanken über Herbst-/Wintermodelle machen.



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Der Drang, unbedingt neue Wolle kaufen zu müssen, ist auch wieder vergangen.

Mittwoch, 16. April 2014

Post-Op 2.0

Die zweite Operation zur Entnahme der im letzten Jahr eingepflanzten Platte, Schrauben und Drähte in der linken Schulter und im Ellenbogen liegt nun schon 2 Monate zurück und meinem Arm geht es so lala.
Im vergangenen Jahr bin ich unzählige Male zur Physiotherapeutin geschlurft, habe zusätzlich täglich Dehn- und Kraftübungen gemacht so dass ich mir einen gewissen Bewegungsspielraum im linken Arm zurückerkämpft habe.
Daher war mein Schock groß als ich nach der zweiten OP feststellte, dass ich wieder bei Null anfangen musste: der Arm hing so gut wie bewegungslos an meiner linken Seite, so dass das Physio-Programm wieder von vorne starten musste.
Wie gut, dass mir nach meiner ersten OP niemand sagte, dass die Genesung mindestens zwei Jahre dauern würde. Mindestens - wie die Dinge liegen, ist ein dritter Eingriff nicht ausgeschlossen. Die Streckung in meinem Ellbogengelenk hat sich nach der Materialentnahme verbessert, aber ich werde mit einem Minus von 10% leben müssen. Das bedeutet, ich werde dauerhaft bei ausgestrecktem linken Arm einen Knick im Ellbogen haben.
In der Schulter sieht es nicht so gut aus: ich habe 30% an Bewegungsfähigkeit eingebüsst. Ob eine dritte OP helfen kann, wird eine Untersuchung durch den Schulterspezialisten der Berliner Uniklinik Ende Mai zeigen.
An die post-oprativen Röntgenaufnahmen mit dem eingepflanzten Metall vom letzten Jahr könnt ihr euch vielleicht noch erinnern? Heute zeige ich euch, was man mir da alles eingesetzt hat:


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Nahaufnahme? Aber gerne:


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An das lange schwarze Ding (aka die "Platte") wurden mithilfe der Schrauben das Schultergelenk und die Splitter des gebrochenen Oberarmknochens getackert, und somit stabilisiert. Die beiden Dinger, die aussehen wie Rouladen-Nadeln, steckten in meinem Ellbogen. Mit einem weiteren, 8-förmigen Draht wurden sie so zusammengehalten, dass das Gelenk wieder zusammenheilen konnte und gleichzeitig aber auch Beweglichkeit gewährleistet war. Diesen 'Draht' kann ich euch leider nicht zeigen: da er schon fest eingewachsen war, mussten ihn die Ärzte Stück für Stück aus dem Gelenk schneiden. Wie gut, dass es Vollnarkose gibt! ;)
Gestrickt wird aber auch schon wieder, in Maßen - sonst sticht es unangenehm im linken Ellbogen, da sind die Muskelstränge noch sehr irritiert.

Nun wünsche ich euch allen ein frohes Osterfest. Mich verschlägt es wie jedes Jahr (im vergangenen Jahr musste mein Trip wegen der Verletzung allerdings ausfallen) nach Holland zu meiner besten Freundin: am Karfreitag fliege ich nach Amsterdam, wo ich mich mit F. zum (Wolle-)Shoppen und Bummeln treffe. Dann geht es zum Abendessen zu 'unserem' Chinesen und dann per Auto weiter in die Nähe von Utrecht, wo meine Freundin lebt.

Freitag, 31. Januar 2014

January Cure: Finale!

Zieleinlauf bei der january cure!

Aufgabe 20: Spruce Up & Surface Clean
Ja oder Nein: Ja.
Mit dieser Aufgabe sollte das Bewußtsein darauf gelenkt werden, das man innerhalb eines bestimmten Zeitlimits viel mehr schafft, als man denkt. Man sollte für Musik sorgen, einen Timer auf 60 Minuten einstellen und dann in die Hände spucken: im Flur herumliegende Kleidungsstücke sollten an Ort und Stelle zurückgelegt und der Boden gekehrt und/oder gewischt werden. Im Wohnzimmer sollte Unordnung aufgeräumt und der Boden gekehrt und/oder gewischt werden. Anschließend sollten die Arbeitsflächen der Küche aufgeräumt, die Spüle geputzt und die Oberflächen bzw. die Tür des Kühlschranks gewischt und die Böden gekehrt werden. Schließlich sollten im Bad Waschbecken, Ablagen, Toilette und Fußboden gesäubert werden.
Bei dieser Aufgabe ging es nicht darum, dieses Pensum tatsächlich innerhalb des vorgegebenen Limits zu schaffen, sondern eher darum dass notorische Faulpelze wie ich verinnerlichen, dass man schon in 10 Minuten etwas ausrichten kann.
60 Minuten hatte ich am Mittwochabend nicht, vergeudete aber die mir zur Verfügung stehende Zeit nicht wie üblich mit Trödeln sondern räumte ein paar herumliegende Sachen in Flur, Wohnzimmer und auf der Arbeitsfläche in der Küche weg, reinigte Herd und Spüle, Waschbecken und Toilette - und das alles in 20 Minuten!


Aufgabe 21: Shop for the Get Together Goodies
Ja oder Nein: Ja.
Als ich mit der 'Kur' anfing, bin ich noch davon ausgegangen, zu Beginn der letzten Januarwoche im Krankenhaus zu liegen anstatt das Ausmisten zu feiern zu können. Aber der plötzliche Winterausbruch, der vor knapp zwei Wochen mit zwei Tagen Blitzeis (und damit einhergehend vielen Knochenbrüchen), Einzug hielt in Berlin, machte einen Strich durch diese Planung und meine OP wurde in den Februar verschoben. Insofern habe ich eine kleine Runde für Samstag eingeladen und entsprechend eingekauft.


Aufgabe 22: Pat Yourself on the Back, Relax & Celebrate
Ja oder Nein: Ja.
Beim Mittagessen mit der anderen Berliner Strickerin konnte ich heute stolz das erfolgreich Ende der Kur verkünden und habe mich in ihrem Beisein auf die Schulter geklopft.
Gefeiert und gleichzeitig relaxt wird heute Abend mit einer Tasse heisser Schokolade auf dem Sofa.

Mittwoch, 29. Januar 2014

January Cure, almost there

Noch drei Tage, und dann findet die january cure ihr Ende. Bevor es ein Fazit gibt, hier eine Zusammenfassung der vergangenen acht Tage.

Aufgabe 14: Exercise a Little Cord Control
Ja oder Nein: Nein.
Die Aufgabe sollte eine eventuell vorhandenes Kabelchaos ordnen. Meine Kabel sind alle so unsichtbar wie möglich und ordentlich verstaut, so dass ich einen 'freien' Abend hatte, den ich aber nutzte, um Ordnerrücken zu bekleben.


Aufgabe 15: Bathroom & Medicine Cabinets Cleanout
Ja oder Nein: Nein.
Ich habe in meinem Badezimmer keine Schränke, sondern nur eine Ablage vor dem Spiegel sowie ein Regal. Das hat den Vorteil, dass Unordnung im Bad bei mir selten eine Chance hat.
Ich verwahre nur wenige, wirklich nötige Medikamente und Salben in einer kleinen Metallbox, insofern war kein Ausmisten nötig.
Das gleiche gilt für Körperpflegemittel: ich habe nur das, was ich benutze oder brauche, sowie jeweils Ersatz, der in einer kleinen, verschliessbaren Kunststoffbox von Ikea verwahrt wird.
Beim Make-Up sieht es etwas anders aus. Ich besitze nicht wirklich viel dekorative Kosmetik, aber ich habe eine kleine Schwäche für Nagellack und Make Up von Chanel und besitze leider mehr, als ich wirklich brauche. EIn Kaufverbot habe ich mir schon vor Monaten auferlegt, aber noch mangelt es an einer sinnvolle Unterbringungsmöglichkeiten für das, was ich habe. Ich denke, ich werde der Berliner Dependance von Mujirushi einen Besuch abstatten müssen.


Aufgabe 16: Declutter Books & Media
Ja oder Nein: Ja.
Meine über mehrere Jahre zusammen getragene Sammlung von hunderten Radiohead-Bootlegs auf CD/DVD war mir schon lange ein Dorn im Auge. Zum einen, weil die Qualität der Bootlegs nur MP3 war und zum anderen, weil die Tonspuren selbstgebrannter CDs nicht sehr langlebig sind. Ich bin schon vor ein paar Jahren dazu übergegangen, Bootlegs nur noch im qualitativ sehr guten FLAC-Format zu sammeln, die ich, da sie einiges an Speicherkapazität voraussetzen, auf externen Festplatten lagere (allein meine Radiohead-Sammlung erfordert 4TB).
Ich habe mir ein Herz gefasst und endlich alle CDs und DVDs, die ich nicht mehr benötige, entsorgt - das war nicht einfach und die Verschwendung an Material und Geld beschäftigt mich sehr.
Wenn ich auch Verfechterin der physischen Veröffentlichung von Musik-Produkten bin (vorzugsweise Vinyl; CD) und, von einer Ausnahme abgesehen, Musik noch nie in digitaler Form erworben habe, ist das digitale Format für Bootlegs und ihre Verbreitung als Downloads oder Torrents sehr praktisch. Platz benötigt auch das: meine Musiksammlung lagert auf fünf externen Festplatten mit einem Gesamtvolumen von 10TB.
Im Zusammenhang mit der Januar-Aufgabe habe ich auch Bücher für die out box aussortiert und einige in den Altpapiercontainer geworfen.


Aufgabe 17: Flowers, Living Room, Lighting Refresh, Empty Your Outbox
Ja oder Nein: Ja.
Blumenschmuck: ich habe Narzissen gekauft.
Das Wohnzimmer stand diesmal im Mittelpunkt der Wochenendaufgabe: alles sollte an seinen Platz geräumt, Sofas, Sessel und der Boden gründlich gesaugt und gewischt werden. Weiterhin sollte man alle Bilderrahmen (incl. Glas), Lampen und Lichtschalter säubern und die Fenster putzen. Eventuell eine problematische Beleuchtungssituation lösen. Und schliesslich sollte die out box geleert und möglichst viel daraus entsorgt werden.
Mithilfe einer Freundin wurde am Samstagmorgen der Inhalt der out box entsorgt: zuerst wurde aussortierte Kleidung, Schuhe, Accessoires, Modeschmuck und Bücher zu den Maltesern gebracht, dann ging es weiter auf einen Müllhof der Stadtreinigung.


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out box, vorher


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out box, nachher


Anschliessend waren wir bei Ikea, um unsere Einkaufslisten abzuarbeiten. (Ich gehe nie ohne Liste zu Ikea und ich habe mir strikt verboten, Dinge zu kaufen, die nicht auf der Liste stehen!!) Leider habe ich nicht alles bekommen, was ich benötigte, da Ikea mal wieder ohne Ankündigung Stücke aus dem Programm genommen hat.
Wieder zuhause, wurde eine Kommode zusammengebaut und anschließend Kleidung umverteilt.


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Kommode, vorher


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Kommode, nachher


Wie ihr sehen könnt, ist die neue Kommode kleiner als die alte und das bedeutete, dass ich gezwungen war, auf Inhalt zu verzichten. Das funktionierte sehr gut, allerdings auch aus dem Grund dass meine Stoffvorräte, die ich in einer Schublade der alten Kommode aufbewahrte, jetzt in einer Plastikbox auf dem Zwischenboden lagern
Ich habe alle Bilderrahmen (nicht nur die in meinem Wohnzimmer) gesäubert und Glas poliert, Sofa und Récamiere abgesaugt, Bücher im großen Regal abgestaubt, die Regalböden innen gesäubert und die Bücher wieder eingeordnet.


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Regal links, vorher


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Regal links, nachher



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Regal rechts, vorher


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Regal rechts, vorher



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Regal rechts, nachher


Band-Fanartikel und die Musikzeitschriften, die mich so gestört haben, da sie im Regal neben dem Drucker sehr unruhig wirkten, habe ich in einer Plastikbox staubsicher untergebracht. Der Drucker bleibt vorerst im Regal, eine endgültige Lösung habe ich noch nicht.
Ich kann auch verkünden, dass ich mein Januar-Projekt erfolgreich geschafft habe.

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Regal, vorher


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Regal, nachher


Zu guter Letzt wurde das Parkett gesaugt, feucht gewischt und ein wunderbares Curry gekocht.
Auf das Putzen der Fenster im Wohnzimmer habe ich verzichtet: zum einen war es mit -10° viel zu kalt in Berlin um Fenster zu putzen, zum anderen putze ich die 43 Fenster meiner Wohnung (Altbau, Doppelfenster!) stets in einer konzertierten Aktion an zwei Tagen im Frühjahr.


Aufgabe 18: Catch Up Day
Ja oder Nein: Ja.
Man sollte Zeit und Arbeitskraft auf Aufgaben konzentrieren, die in den letzten Tagen nicht erledigt werden konnten. Ich habe nur meinen Schieferboden im Bad mit Spezialseife gewischt. Da ich auf einen Plausch bei meinem Nachbarn und Anwalt (er vertritt mich in Sachen Fahrradunfall) war, hatte ich an diesem Abend zu mehr keine Zeit.


Aufgabe 19: Hang That Artwork
Ja oder Nein: Nein.
Mit Aufgabe 6 sollte man ein Kunstwerk oder Poster mit einem Rahmen versehen. Dieser sollte nun aufgehängt werden.
Da ich auf Aufgabe 6 mangels Bedarf verzichtete, konnte ich guten Gewissens ins Kino gehen.

Dienstag, 21. Januar 2014

January Cure, update

Und weiter geht es mit der January Cure von Apartment Therapie.(Ich hoffe, ich langweile euch nicht zu sehr damit!?)

Aufgabe 8: Get Your Get-Together Together: Date, Guests, Invites
Ja oder Nein: Ja!
Um Mißverständnisse auszuräumen: die January Cure ist mitnichten gleichzusetzen mit unserem Frühjahrsputz. Es geht vielmehr darum, dass man lernt, Faktoren in unseren Wohnungen bewußt wahrzunnehmen, die uns am bedingungslosen Wohlgefühl hindern. Diese Problemzonen (dabei kann es sich um nötige Reparaturen, Staub, achtlos angehäufter Krimskrams, schmutzige Fenster, fehlendes Mobiliar, falsche oder fehlende Wandfarbe ect handeln) sollen dann nach und nach in Angriff genommen werden, so dass unser Zuhause zu einer wirklichen Wohlfühloase generiert. Aufräumen und Putzen sind also nur zwei Massnahmen unter vielen.
Ein weiteres Ziel ist es, Besuchern ein gastliches Zuhause zu präsentieren. Und genau das steht hinter der Aufgabe 8: am Ende der January Cure soll man ein oder mehrere Personen zu sich nach Hause einladen (zum Tee, Essen, ein Glas Wein oder was auch immer), um die Erfolge der Kur zu feiern. Da bei mir Ende Januar ein Krankenhausaufenthalt und anschließende Bewegungsunfähigkeit bevor steht, habe ich das Get Together bereits am vergangenen Wochenende veranstaltet und zu einem indischen Abend geladen.


Aufgabe 9: Create A Landing Stripe
Ja oder Nein: Nein.
Ziel dieser Aufgabe war es, im Eingangsbereich oder Flur eine Abstellfläche bzw. Aufbewahrungsmöglichkeit für Schlüssel und Briefkasteninhalt zu schaffen. Da ich aber langfristig meinen Flur komplett entleeren möchte, konnte ich diese Aufgabe nicht nachkommen.
Ebenfalls langfristig, d. h. im Rahmen meiner geplanten Wohnungsrenovierung, möchte ich einen Schreibtisch einrichten, und dort wird dann auch eine Ablage für Korrespondenz sein.


Aufgabe 10: Try A Media Feast
Ja oder Nein: Nein.
Die Aufgabe war die komplette Abstinenz von TV, Radio, Internet, Computer, Telefon, Smartphone, I-Pad ect.
Bei mir scheiterte es schon allein daran, dass ich aus beruflichen Gründen am Abend mindestens eine der öffentlich-rechtlichen Hauptnachrichten sehen muss, oder zumindest muss ich die Themen im Internet nachlesen.
Ich habe mir aber fest vorgenommen, insgesamt mehr Abstinenz von elektronischen Medien und Print-Junk (meine Schwäche sind Wohn- und Musikzeitschriften) in meinen Tagesablauf zu integrieren, der Konsum von Tageszeitungen und Büchern hingegen bleibt unbegrenzt.


Aufgabe 11: Work On Your Goal Project
Ja oder Nein: Ja!
Mit der Aufgabe 5 sollte man sich einen Punkt auf der Aufgabenliste des ersten Tages aussuchen und diese Arbeit im Januar erledigen. Ich wollte, wie berichtet, mein großes Bücherregal aufräumen.
Ich habe ein paar nicht wiederverwertbare Bücher für den Papiercontainer aussortiert, meine Aktenordner mit neuen Rückenschildern beklebt, und ausgemessen, welchen Bedarf an Kunststoffboxen ich habe.


Aufgabe 11: Flowers, Bedroom Organization & Cleaning
Ja oder Nein: Ja!
Diesmal habe ich fünf langstielige weiße Rosen gekauft.
Im Schlafzimmer gab es auf den ersten Blick nicht so viel zu tun wie in der Küche, aber ich habe doch etliche Stunden verbracht mit dem Ausräumen und Auswischen von Schrank und Kommodenschubladen, dem kritischen Durchsehen sämtlicher Kleidungsstücke (jede einzelne Socke wurde auf ihre Tauglichkeit und Beschaffenheit hin untersucht!), dem Zertrümmern einer alten und defekten Kommode, Staubwischen, Saugen, Bodenwischen, Matratze lüften und wenden, Betten beziehen undundund.
Ein Beispiel für erfolgreiches 'kuren' ist die Schublade mit Strumpfhosen und Leggings:


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Strumpfhosenschublade, vorher


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Strumpfhosenschublade, nachher


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alte Kommode, vorher



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alte Kommode, Zwischenstand

Und siehe da, der Inhalt meiner out box ist erheblich angeschwollen: auf dem Foto ist aber nur das, was ich der Wiederverwertung zuführe. Unterschlagen habe ich einen kleinen Berg an Kram der bereits weggeschmissen wurde bzw das, was am nächsten Wochenende zur Entsorgung der Stadtreinigung zugeführt wird.


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Aufgabe 12: Get Papers & Files in Order
Ja oder Nein: Nein
Diese Aufgabe erledige ich, wenn ich aus dem Krankenhaus entlassen bin und krankgeschrieben-gelangweilt meine Tage zu Hause verbringen muss.

Was haltet ihr von solchen Aktionen wie die January Cure, würdet ihr auch so etwas machen wollen?

Montag, 13. Januar 2014

January Cure

Ich habe schon in der letzen Wochen über die january cure geschrieben. Heute möchte ich über den Stand der Dinge nach sieben Aufgaben berichten.

Aufgabe1: Make a List of Projects
Ja oder Nein: JA!
Die erste Aufgabe im Rahmen der 'Hauskur' war das Erstellen einer To Do-Liste für jedes Zimmer, Kammer, Flur und Bad. Meine Liste beansprucht fünf Seiten meiner 'Kur'-Kladde.

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Aufgabe 2: Flowers, Floors, Green Cleaners
Ja oder Nein: Jo.
Man sollte Blumen für die Wohnung sowie ökologische Haushaltsreiniger kaufen (bzw. selber herstellen) und sämtliche Böden wischen.
Am Wochenende frische Blumen oder einen hübschen Zweig zu kaufen ist in den Monaten, in denen nichts auf meinem Balkon blüht, eh eine Selbstverständlichkeit für mich.
Etwas anderes als ökologische Putzmittel benutze ich nur in sehr wenigen Ausnahmefällen.
Beim Bödenwischen habe ich geschwächelt: Küche, Schlafzimmer und Flur habe ich erledigt. Die Böden in Wohn- und Esszimmer sind noch nicht erledigt, werden aber, da mein Parkett gewachst und nicht lackiert ist, eh nur selten gewischt. (Dafür 3 Mal die Woche gesaugt.)
Zusätzlich habe ich sämtliche Schuhe geputzt!

Aufgabe 3: Get A Fresh Perspective In 10 Minutes
Ja oder Nein: Ja
Bei dieser Aufgabe sollte man sich Gedanken über eine ungeliebte Ecke in der Wohnung machen. Man sollte sich überlegen und notieren, warum, es eine ungeliebter Fleck ist, was stört, was man verbessern möchte und kann.
Meine Problemstelle ist seltsamerweise ein der schönsten Ecken in meiner Wohnung: die Fensterseite meines Eßzimmers, die rechts und links gesäumt ist von Regalen mit Büchern und Schallplatten bzw. meiner Musikanlage, in der ich mich aber nie aufhalte. Das Problem ist nicht einfach zu lösen und wird mich in den nächsten Wochen und Monaten beschäftigen - denn auch hier sollte bis Ende des Jahres eine Lösung her.

Aufgabe 4: Set Up Your Outbox
Ja oder Nein: Ja!
Die outbox kann ein Behälter, ein Karton oder einfach nur eine bestimmte Stelle in der Wohnung sein. Dort wird alles abgelegt, von dem man sich trennen will und was die Wohnung verlassen soll. Meine outbox befindet sich in unmittelbarer Nähe der Wohnungstür und ich habe gleich zwei Beutel mit Kleiderspenden dort abgelegt.



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Aufgabe 5: Select One Project From Your List To Complete This Month
Ja oder Nein: Ja!
Ich bin alle Punkte meiner Aufgabenliste vom ersten Tag der Hauskur durchgegangen und habe überlegt, was stört am meisten, welches Problem hat reale Chancen, noch im Januar erledigt zu werden.
Ich habe mir das Aufräumen des Bücherregals in meinem Wohnzimmer ausgesucht: ich habe dort knapp 1.500 Bücher untergebracht (in zweier Reihen). Ich muss alle durchsehen, abstauben und bei jedem Buch überlegen, ob ich es behalten will oder muss.
Alle Bücher, die in dem leeren Raum zwischen Büchern und Regalbodendecke gestopft sind, müssen ordentlich eingestellt werden.
Kleinere Ansammlungen von Kram muss beseitigt werden.
Meine Musik-Trophäen/Merchandise-Sammlung soll ordentlich in verschließbaren Kunststoffkisten von Ikea verpackt und in den Zwischenboden verfrachtet werden. (Zwischenboden muss vorher noch aufgeräumt werden!) Der Trip zu Ikea mit einer motorisierten Freundin ist auch gleich fest verabredet.
Die 'Problem-Zonen' im Regal:

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Kein schöner Anblick. :(



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Was macht der Skiatlas bei den Kunstbüchern!?!?


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Fan-Artikel müssen weg!


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Drucker und Zeitschriften im Regal machen mich wahnsinnig!


Aufgabe 6: Choose A Piece Of Art To Frame
Ja oder Nein: Nein, da zur Zeit kein Bedarf.


Aufgabe 7: Flowers, Kitchen Organization & Cleaning, Make Yourself a Meal
Ja oder Nein: Jo.
Blumen: Ich habe 20 weisse Tulpen gekauft.
Mahlzeit: Das Menue am Samstag bestand aus einem Salat von gebackener, warmer Rote Beete mit einem Dressing aus Walnußöl und gerösteten Walnüssen, Scaloppine (natürlich vom Bio-Kalb) in Zitronensauce, in frischen Orangen geschmorter Chicoree, überbackenem Fenchel, gebratener Radicchio und frisches Obst, am Sonntag gab es Paprikaragout.
Die Küche ist auch geschafft, und das war harte, ca. 12stündige Arbeit: sämtliche Schränke, Schubladen und Regale wurden nach und nach ausgeräumt, von innen und aussen gereinigt. Sämtlicher Schrank- und Regalinhalt wurde auf Tauglichkeit bzw. Verwendung hin geprüft, aussortiert (outbox) oder gereinigt, der Backofen wurde gereinigt, Wände gewischt, der Terrazzo-Boden mit Politur bearbeitet. Alles, was an Zetteln, Korrespondenz, Notizen, ect herumlag, habe ich in einen kleinen Karton gepackt: die Ablage wird erst nach der Operation gemacht: ich werde wohl einen Monat arbeitsunfähig sein und habe dann viel Zeit für solche lästigen Dinge.
Das Regal mit Kochbüchern und den alten Schrank unter dem Küchenfenster (ein sogenannte 'Berliner Kühlschrank') habe ich nicht mehr geschafft. Ausserdem müsste ich noch die Speisekammer aufräumen, aber davon war ja in der Aufgabe nicht die Rede. ;)

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