Mittwoch, 25. Februar 2009

Socken gehen immer...

RAVENSCAR wächst und gedeiht, das Mohairtuch ebenfalls und als ob das nicht schon genug Projekte wären: ich wickel Wolle für ein Weiteres auf.
Konsultiert wurde inzwischen auch die Meinung der anderen Berliner Strickerin hinsichtlich der bzw.des Köpfe/Knopfes für NAN. Fotos von der völlig fertiggestellten Jacke werden hoffentlich bald geschossen.


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LICHEN SOCKS für C.

  • Pattern: LICHEN SOCKS
  • Pattern Source: Nancy Bush, Vintage Socks
  • Knitted for: C.
  • Size: 38 (german)
  • Yarn/ Materials: Lana Grossa, Meilenweit, colour 1004, 1 ball
  • Needles: Prym doublepointed 2.5
  • Start/Finish: December
  • Modifications
  • : Different heel and toe
In der Zwischenzeit kann ich ein paar Socken als strickerische Farbtupfer zwischenschieben:

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LICHEN SOCKS für E.
  • Pattern: LICHEN SOCKS
  • Pattern Source: Nancy Bush, Vintage Socks
  • Knitted for: E.
  • Size: 38 (german)
  • Yarn/ Materials: Lana Grossa, Meilenweit Magdalena Neuner, colour 8338, 1 ball
  • Needles: Prym doublepointed 2.5
  • Start/Finish: December
  • Modifications
  • : Different heel and toe
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Dienstag, 24. Februar 2009

Kein Aprilscherz

Auch diese wunderbare Band kommt nach Berlin, und zwar im April! Sie spielen in einem schönen Club und ich habe noch eine Karte ergattert!

God Is An Astronaut
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Donnerstag, 19. Februar 2009

Schnee

Winter ist nicht jedermanns Sache, aber so lange es nicht trüb und regnerisch ist, kann ich mich gut mit ihm anfreunden, vor allem wenn es schneit! So schön der Schnee auch ist, auf den Strassen bedeutet die Pracht, dass ich nicht mehr ins Büro radeln kann. Öffentliche Verkehrsmittel sind mir mittlerweile ein Graus, so dass aus der Not eine Tugend geboren wurde: ich gehe die paar Kilometer zum Büro zu Fuss, ein schöner Spaziergang von 50 Minuten!

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Ich durchquere dabei auch Berlins Tiergarten und am Dienstagmorgen boten sich mir diese Bilder winterlicher Schönheit...

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Bliss!

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Dienstag, 17. Februar 2009

New Beginnings

Keine noch so lange und ausufernde Projekt-Liste im Kopf, in der Kladde oder bei Ravelry schützt einem vor einer Strickblockade. Hätte ich nicht diesen Lochmusterschal, an dem ich stricke als wäre ich auf Methadon, ich würde völlig verzweifeln: ich finde einfach kein Projekt, das mich anlacht und das ich erobern will.
Gestern fand ich ich endlich das neue Rowan-Magazin im Briefkasten. Trotz der Tatsache, dass ich es just da aufschlug, wo es am schrecklichsten ist (Seite 74-75) und ich noch die entsetzliche Nachricht verdaute, dass die über alles geliebten Mercury Rev auf ihrer Tour durch Ozeanien als Support von ausgerechnet Coldplay auftreten, habe ich ein Projekt gefunden, das ich anschlagen möchte und werde!

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RAVENSCAR

Ich habe je ein Kilo graues und khakigrünes AllSeasonsCotton im Schrank, die schon seit Ewigkeiten auf ihren Einsatz warten: bei RAVENSCAR tendiere ich zu khaki. Also, ich lasse den Winter und die Strickblockade jetzt Winter und Blockade sein und schaue nach vorn. HURRA, eine Entscheidung!
Ansonsten ist meine Meinung zum neuen Rowan-Magazin widersprüchlich. Die Rückkehr von langen formlosen Kartoffelsäcken ist nicht gerade das, was ich mir für den Frühling erhofft habe. Aber ein paar wenige Modelle fand ich gar nicht so übel. Vor allem, wenn man den Lochmuster/Rüschen-Schnickschnack wegläßt und die Modelle auf das Wesentliche reduziert, finden sich ein paar neue, interessante Details wie Taschen, Ränder, Ärmel ectect.

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ANSOUIS

Oder SALVIA: wenn mann die Intarsien wegläßt und das Jäckchen in einer anderen Farbe strickt, ist es ein hübsches Modell, besonders gefällt mir die Lösung für den Halsausschnitt.

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SALVIA

Also, auf geht's... :-)
Auch meine Konzert-Blockade, die mich immer mal wieder überkommt, hat sich gelöst: im März sind es leider leider (*schnüff*schnüff*) nicht Radiohead in Südamerika, sondern The Kills und Franz Ferdinand in Berlin, und dann geht's im April mit A Place To Bury Strangers weiter.

Freitag, 13. Februar 2009

Hüstel...


You Act Like You Are 24 Years Old

You are a twenty-something at heart. You feel like an adult, and you're optimistic about life.
You feel excited about what's to come... love, work, and new experiences.

You're still figuring out your place in the world and how you want your life to shape up.
The world is full of possibilities, and you can't wait to explore many of them.

Kicher... Liegt das an meiner Verehrung für die White Stripes?

Donnerstag, 12. Februar 2009

Es ist Februar...

.... und das bedeutet Filme, Filme, Filme und die entsprechenden Augenringe!

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Meine persönliche 5. Jahreszeit, die Berlinale, ist fast schon wieder vorüber! Ich habe seit 1994 immer das Glück, die Jahre in Japan ausgenommen, auf Grund von Studentenjobs und nun durch die Arbeit, presseakkreditiert zu sein – mit anderen Worten, ich kann so viel Filme sehen wie ich will, ohne mir Gedanken über Karten zu machen. In der Regel habe ich, je nach dem ob ich mir Tage frei nehmen konnte oder nicht, 30-60 Filme in 10 Tagen gesehen.

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Seit vergangenem Jahr hat sich mein Enthusiasmus merklich abgeschwächt. Das liegt wohl daran, dass ich einfach nicht mehr bereit bin, alles bis zum Ende anzusehen, und ich bin sehr misstrauisch oder sagen wir, kritischer geworden.

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Eine andere merkliche Veränderung in meinem Filmkonsum ist eine neue Leidenschaft für Dokumentarfilme, die vor drei Jahren aus Zufall entstand. Mittlerweile ist ungefähr die Hälfte der Filme, die ich während der Filmfestspiele sehe, Dokumentarfilme.

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So ist es nicht verwunderlich, dass mein absolutes Highlight der Berlinale, jedenfalls bis jetzt, eine Dokumentarfilm ist.

3. It Might Get Loud, Davis Guggenheim
Der Film ist eine Liebeserklärung an die E-Gitarre: die drei Gitarristen Jimmy Page, The Edge und Jack White treffen sich in einer Garage, reden über ihre Instrumente und jammen. Zwischendurch gibt es Passagen, die zeigen, wo und wie die drei Musiker arbeiten, Bühnenauftritte von Led Zeppelin, U2 und The White Stripes/Raconteurs werden eingeschoben, und vieles mehr! Das alles ist wunderbar miteinander verflochten, stets behält Guggenheim, durchaus Fanboy, eine Art respektvolle, für den Zuschauer überaus wohltuende Distanz. Für alle Liebhaber der populären Musik ein Muss, und für die von Jack White sowieso!

Was habe ich noch gesehen, bzw was bleibt in Erinnerung…
4. The International, TomTykwer
Erstaunlich langweilig!

5. Nord, Rune Denstadt Langlo
Ein überaus gelungenes Spielfimdebut dieses jungen norwegischen Regisseurs.

6. Kashmir. A Journey To Freedom, Udi Aloni
Schlimm, schlimm! Ein gutes Beispiel dafür, wie ein Dokumentarfilm nicht gemacht werden sollte.

7. Rage, Sally Potter
Ein gelungenes Experiment mit einem überzeugenden Ensemble, Jude Law als Transvestit ist hervorragend.

8. The Times Of Harvey Milk, Robert Epstein
Gewann bereits 1985 den Oscar für den besten Dokumentarfilm. Wirkt heute etwas angestaubt, ist aber dennoch absolut sehenswert und ergänzt, weil er auch das skandalöse Gerichtsverfahren gegen den Mörder von George Moscone und Harvey Milk berücksichtigt, den bevorstehenden Kinostart von „Milk“ bestens!

Und dann erlebte ich noch ein persönliches Highlight:

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Ralph Fiennes, seit über 15 Jahren mein absoluter Lieblingsschauspieler, nach „Quiz Show“ und „The English Patient“ zum 3. Mal mit einem Film auf der Berlinale vertreten, ist endlich einmal zur Präsentation des Films gekommen:
The Reader, Stephen Daldry.
Natürlich hat mich nichts davon abhalten können, zur Pressekonferenz des Films zu gehen und den besten Platz genau vor Herrn Fiennes einzunehmen, um ihm tief in die schönen Augen sehen zu können!

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Zur Feier dieses denkwürdigen Ereignisses habe ich „The Reader“ dann auch noch einmal gesehen, denn es ist ein wirklich guter Film…

Mittwoch, 28. Januar 2009

Edinburgh, Teil II

Heute endlich die Fortsetzung zu Edinburgh!

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Ultimative Teekanne: Dekoration im Fenster eines Tearooms

Vor meiner Abreise habe ich mich im Netz nach Wollgeschäften in Edinburgh umgesehen und eine Liste gemacht, die ich auch fast komplett abgehakt habe. Zuerst bin ich zu McAree Brothers gegangen, deren Webshop ihr sicher kennt. Zunächst war ich von dem Geschäft enttäuscht. Ich hatte mir in meiner Fantasie Wände voll mit Rowan vorgestellt, und wurde eines besseren belehrt. Der Rowan-Bereich ist klein und eher unauffällig. Nichtsdestotrotz ist der Laden gut ausgestattet, er hat ein breites Angebot an „soliden“ Garnen verschiedener Hersteller, viele Bücher zum Kaufen und Schmökern liegen ebenfalls bereit. Ein Besuch ist also durchaus empfehlenswert.
Da ich aber unbedingt graues BigWool von Rowan haben wollte, musste ich mich anderswo umsehen. Bei Jenners und dem unvermeidlichen John Lewis wurde ich fündig.
Bei Jenners gab es zwar nicht das von mir gewünschte BigWool aber als ich die Wollabteilung des Kaufhauses betrat, warf ein Angestellter gerade zwei, drei Beutel preisreduzierte Ware unbemerkt von den anderen Kunden auf einen Wühltisch. Meine Argusaugen hatten darunter einen Beutel Scottish Tweed Aran ausgemacht, den ich mit beherztem Griff aus dem Haufen fischte:

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Ein Kilo Scottish Tweed Aran für weniger als den halben Preis!! Bei John Lewis kaufte ich etwas graues KidSilkHaze, das ersehnte BigWool und Rowan Studio No 12, aus dem ich evt. einen Pulli stricken möchte.
Das Ende meiner Wollexkursion bildete ein Besuch bei K 1.

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Ein kleiner Wollladen mit einem ebenso schönen wie exclusivem Angebot. Nach einem kleinem Plausch mit Ysolda, deren Blog manche von euch kennen und die eine der Inhaberinnen ist, verließ ich den Laden mit ein paar Kleinigkeiten:

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Diese graue Herrlichkeit von St. Magnus ist eine Mischung bestehend je zur Hälfte aus Angora und feiner Lammwolle, und kommt von irgendeiner schottischen Insel.

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Zwei Knäuel habe ich gekauft. Nicht widerstehen konnte ich dieser Melange aus rot-blau-grau:

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Mano(lo)s. ^ - ^ Mehr brauch ich ja nicht zu sagen…
Am Ende des Tages habe ich dann bei Waterstones auch noch ein interessantes Strickbuch entdeckt und gekauft:

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NAN ist seit ein paar Tagen fertig, bzw. fast fertig. Es mangelt noch an den passenden Knöpfen.

Mercury Rev

Neue Mitbewohner: das Gesamtwerk dieser fantastischen Band ist bei mir eingezogen!

Vermillion, Mercury Rev 2005

Kino 2/ 2009

Revolutionary Road
Sam Mendes

Very good. Loved Kate Winslet and Kathy Bates. Leo di Caprio was good too - he's best when his character is angry or hurt! It's a very carefully directed film, but all actors still have space enough to let their characters breath.
Breakfast-scene at the end is awesome and scary at the same time! Di Caprio is so good when he let his mind crack or let slip out the broken soul, like his character in The Departed.
I wish, he would find a director who let him be like this for an entire film.

Mittwoch, 21. Januar 2009

Grammy's 2009

Danke David, 10000000000 x danke für Ashes to Ashes!!!



Radiohead und In Rainbows werden wohl leer ausgehen... was aber in anbetracht der anderen, zweifelhaften Co-Nominierungen nicht von Belang ist!

Edinburgh

Am Sylvester-Nachmittag landete mein Flieger in Glasgow. Die Begrüßung an der Passkontrolle nahm mich sogleich ein für die Schotten mit ihrer liebenswerten, schrulligen Herzlichkeit. “That’s an awful foto, luv!“ lachte mich der ältere Herr herzlichst an, als ich ihm meinen Pass vorlegte.
Mit Bussen bröselte ich mich durch Glasgow gen Edinburgh. Der Anblick dieser Häuser war selbt in der Dunkelheit eine Augenweide und daher habe ich mich noch am Abend in Edinburgh verliebt.

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Der Neujahrstag begrüßte uns mit Sonne und daher haben wir einen Spaziergang durch die Stadt hinauf auf Arthur’s Seat gemacht. Von Edinburghs innerstädtischem Berg aus bot sich ein wunderbarer Blick auf die Stadt.

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Blick auf Arthur's Seat


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Blick von Arthur's Seat


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e-Kilts!?



Am Abend gab es dann endlich das erste indische Festmahl!

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Meine Zeit in der schottischen Hauptstadt war begrenzt, und so bin ich morgens recht früh aufgestanden, um das kostbare Tageslicht so gut wie möglich zu nutzen.

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in der Altstadt


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die Burg von Edinburgh

Zu meiner freudigen Überraschung habe ich feststellen können, dass sich auch der Doktor in Edinburgh aufhielt:

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Hier, in einer Seitenstrasse der Royal Mile, habe ich einen sehr guten Musikladen gefunden, der ein exzellentes und teilweise preisgünstiges Angebot des gesamten Indie-Spektrums vorweisen kann: neben Wolle habe ich nur noch CD’s gekauft

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Meine schönen Wolleinkäufe zeige ich ein anderes Mal, aber eines möchte ich noch erwähnen. Edinburgh ist die einzige Stadt die ich kenne, die mit einem Strick-Denkmal aufwarten kann. Auf dem Weg zu Arthur’s Seat durchquerten wir einen Park, in dem sich dieses Gebilde befindet.

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Es ist ein Denkmal für ein viktorianisches Strickevent und stammt aus dem 19. Jahrhundert:

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Einer der Gründe, warum ich mich in Edinburgh wie zu Hause fühlte… :-)

NAN liegt übrigens in den letzten Zügen: noch ein paar letzte Nähte müssen geschlossen, der Kragen gestrickt und (noch nicht vorhandenen) Knöpfe angenäht werden, dann ist die Jacke fertig!

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