Donnerstag, 14. August 2014

Finnisches Moos und Bananen

Nachdem ich das graue Jäckchen aufgeribbelt habe, konnte ich mich nicht aufraffen, ein neues Projekt in Angriff zu nehmen. Nicht einmal die Socken, die in ihren Körbchen versauern, haben mich gereizt.
Das liegt sicherlich nicht an mangelnder Stricklust, sondern daran, dass ich einfach Lust auf neues Garn habe.
Da aber mein Schrank noch sehr gut gefüllt ist, sind neue Käufe absolut tabu. Darüber hinaus weiß ich aus Erfahrung, dass das Bedürfnis, unbedingt Neues zu kaufen, wieder verfliegt wenn meine Hände beschäftigt sind.

Zum Glück bin ich in einem französischen Blog über einen hübschen Schal gestolpert, den BANANA LEAF SHAWL, der ganz nach meinem Geschmack ist: schlichtes Strukturmuster, lang und breit. Das perfekte Garn habe ich sehr schnell gefunden: 'Silvia', eine Wolle-Seiden-Mischung des finnischen Herstellers Wetterhoff in einem dunklen flaschen-grün.


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Es ist eine anspruchslose Strickerei, aber der Schal wird mich eine Weile beschäftigen. In der Zwischenzeit kann ich mir Gedanken über Herbst-/Wintermodelle machen.



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Der Drang, unbedingt neue Wolle kaufen zu müssen, ist auch wieder vergangen.

Mittwoch, 13. August 2014

Dienstagsfrage am Mittwoch

Die verstrickte Dienstagsfrage 33/2014
Ich habe eine Frage an alle SockenstrickerInnen und -trägerInnen:
Was tut Ihr, wenn die Schublade eurer gestrickten Fußwärmer rappelvoll ist, Ihr aber schon neue Socken gefertigt habt und behalten möchtet (weil die ja sooo schön sind)?
Sortiert ihr aus und fällt euch das leicht?
Erweitert ihr die Lagermöglichkeiten oder gibt es für euch noch eine andere Lösung?
Vielen Dank an Antje (Sockentrolli) für die heutige Frage!


Bei mir ist es eher so dass je schöner ein Paar Socken, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es verschenkt wird.
Ja, ich sortiere Socken aus und es fällt mir leicht, denn ein Paar Socken, dass ich aussortiere, ist einige Jahre alt und wurde oft gestopft. Ab einem gewissen Punkt werden die Stopf-Zyklen immer kürzer und dann heisst es, Abschied nehmen.
Da ich immer mehr potentielle Abnehmer für Socken habe als ich tatsächlich stricke, bleibt die Anzahl der Socken in meinem Sockenfach immer, und auf natürliche Weise, konstant.

Dienstag, 5. August 2014

Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 32/2014

“Selbstgestrickte Sachen brauchen nicht perfekt zu sein, es ist schließlich Handarbeit” – stimmst Du dieser Aussage zu?


Jein. Obwohl ich mich durchaus als process knitter sehe, versuche ich dennoch, ein bestmögliches Resultat zu erzielen. Das fängt schon bei der Auswahl eines Projektes an: der Schnitt muss zu meiner Physis passen, die Größenauswahl ist sorgfältig zu treffen, die Farbe des Garns muss mir gut stehen, das verwendete Garn muss den Anforderungen des Modells entsprechen. Und schliesslich muss ich das Modell auch mit vorhandenen Kleidungsstücken kombinieren können.
Größten Wert lege ich auf eine sehr gute Passform und ein gleichmäßiges Strickbild. Ein Pulli oder eine Jacke, die nicht gut sitzt, wird sofort aufgeribbelt (das mache ich, ohne mit der Wimper zu zucken) oder verschenkt, wenn es Interessenten gibt. Jedes Kleidungsstück oder Accessoire, dass ich stricke, muss ich jederzeit und überall anziehen können, eine 'nur-für-zuhause-Jacke' gibt es bei mir nicht: eine Arbeit, an der ich viele Stunden gestrickt habe, will ich schließlich nicht verstecken. :)
Wenn ein Stück gut sitzt, kann ich aber über kleinere Mängel (beispielsweise ein kleiner Fehler in einem Zopfmuster) hinwegsehen: eben weil es Handarbeit ist.

Dienstag, 22. Juli 2014

Dienstagsfrage

Habt Ihr ein oder mehrere Lieblings-Strickbücher?
Wenn ja, welche(s)?

Aus welchem Buch habt Ihr bisher die meisten Modelle nachgestrickt?

Welches Buch in Eurer Strickbibliothek hat Euch bisher den meisten Nutzen gebracht und warum?


Als ich mich vor gut 1 1/2 Jahren daran machte, meine 'Bibliothek' von Ballast zu befreien, mich also von Büchern zu trennen, von denen ich wusste, dass ich sie niemals wieder in die Hand, geschweige denn lesen würde, habe ich natürlich auch meine Strickliteratur kritisch durchgesehen. Ich habe nur Bücher behalten, die ich regelmäßig gebrauche oder ansehe. Meine Lieblinge darunter sind Bücher, die ich sehr häufig in die Hand nehme: um ein Modell zu stricken, um die Konstruktion eines Schnitts zu studieren, oder um die Lösung eines 'stricktechnischen' Problems zu finden, oder einfach weil hoffe, eine Anregung für ein Projekt zu finden. Meine Lieblingsstrickbücher sind:

Rowan Yarns, Vintage Knits
Rowan Yarns, A Yorkshire Fable
Sarah Dallas, Knitting
Nancy Bush, Knitting Vintage Socks
Vogue Knitting, The Ultimate Knitting Book
Kim Hargreaves, Breeze

Mit fünf verschiedenen Modellen ist Nancy Bushs Vintage Socks das Buch, aus dem ich die meisten Modelle gestrickt habe, wobei ich jede dieser fünf Anleitungen mehrfach gearbeitet habe, so dass ich ca. 20 Paar Socken nach Anleitungen aus diesem Buch gestrickt habe. Nach all den Jahren ist dieses Buch meiner Meinung nach immer noch eines der besten Socken-Bücher, die es auf dem Markt gibt.
Ich bin ja seit Jahren bekennender Fan von Kim Hargreaves, und aus ihrem Breeze habe ich bereits vier Modelle nachgestrickt.

The Ultimate Knitting Book von Vogue Knitting, aber vor allem Montse Stanleys Knitters Handbook sind sicherlich die wichtigsten und somit nützlichsten Bücher in meiner Strickbibliothek, es sind Grundlagenbücher, die ich sehr, sehr oft nutze. Während man bei Montse Stanley auf so gut wie jede technische Frage und jedes Problem eine Antwort und Lösung oder auch eine Alternative findet, bietet das Buch von Vogue Knitting hilfreiche Details zu Schnitt, Entwurf und Ausarbeitung von Strickmodellen.

Auffällig ist, dass ich in den letzten vier, fünf Jahren Jahren so gut wie keine Strickbücher mehr kaufe, obwohl, so mein Eindruck, die Zahl der Publikationen, auch der deutschsprachigen, ständig steigt. Der Grund meines Desinteresses ist einfach: irgendwie sehen diese Bücher alle gleich aus, haben den gleichen Aufbau, ähnlichen Text und bieten mehr oder weniger die gleichen Modelle an - und viele dieser Bücher tragen die abschreckenden Adjektive 'schnell' und 'einfach' im Titel. Es ist wohl die Do-It-Yourself'-Welle, die all diese Handarbeitsbücher auf den Markt schwemmt.

Dienstag, 8. Juli 2014

Kurzer Prozess

Knapp zwei Wochen nach meiner zweiten Schulter-Ellbogen-OP habe ich Anfang März wieder mit dem Stricken begonnen, und zwar mit SALVIA, einem Modell von Martin Storey aus dem Rowan-Magazin 45.
Am Anfang waren es jeweils nur wenige Maschen pro Tag, denn ich habe sofort einen stechenden Schmerz im frisch operierten Ellbogen verspürt und musste die Arbeit wieder beiseite legen. Das zog sich über Wochen hin und ich befürchtete, der Schmerz würde mich nie wieder verlassen.
Darum habe ich auch gefühlte hundert Jahre an diesem Jäckchen, für das ich ein schönes, dunkelgraues Baumwollgarn von Rowan aus meinem Vorrat gewählt hatte, gestrickt.
Zum Glück wurde dann doch irgendwann besser und das Stricken machte wieder Spass - das Stechen tritt, obwohl es immer noch nicht ganz weg ist, nur noch sporadisch auf.

Vor zwei, drei Wochen waren endlich alle Teile fertig und ich machte mich an die Ausarbeitung. Dabei machte sich ein dumpfes Gefühl in meinem Magen breit (ich kann meinen Magen eigentlich blind vertrauen und für das heutige Halbfinalspiel der deutschen Mannschaft sieht es gut aus! ;) und kaum war der erste Ärmel angenäht, machte ich eine Anprobe. Ich habe das Modell in Größe M gestrickt, aber leider stellte es sich als viel zu gross heraus.


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Da half nur noch kurzer Prozess und am nächsten Abend war die Jacke bereits aufgeribbelt.
Eventuell stricke ich aus dem Garn MARIGOLD, ein Modell von Marie Wallin aus dem gleichen Heft.
Während das Stricken in den letzten Monaten mehr oder weniger ruhte, bzw. ruhen musste, habe ich mich wieder verstärkt mit Stickerei beschäftigt, und auch viel dazu gelesen. Schließlich habe ich meine Farb-Vorräte an Stickgarn aufgefüllt, einen alten sampler hervorgeholt und die eingerosteten Stick-Kenntnisse aufgefrischt.


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Es geht noch ganz gut, und vor allem macht es mir gerade wahnsinnig viel Spass. Dieser sampler ist fast fertig und ein zweiter wartet bereits auf seinen Einsatz.


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Mein Plan: aus zwei alten Leinen-T-shirts möchte ich einen Sommerschal nähen und diesen dann in freier Technik mit Kreisen oder Vierecken verschiedener Größe besticken. Dabei möchte ich für jeden Kreis nur einen bestimmten Stich und farblich nur Abstufungen einer Grundfarbe verwenden.

Freitag, 16. Mai 2014

Unterwegs 2.2014

Meine liebste japanische (und frankophile) Freundin Y. reist einmal im Jahr für eine gute Woche nach Paris und wollte das auch in diesem Jahr tun. Aber bereits im vergangenen November, als ich bei ihr in Tokyo war, hatten wir überlegt, ob wir uns nicht irgendwo in Europa treffen und ein paar Tage gemeinsam verbringen, bevor sie anschließend nach Paris weiterreist. Ihre Wahl fiel auf Kopenhagen, eine Stadt, die ich sehr mag und in der ich mittlerweile auch ein paar Freunde habe.
Wir sind beide, aus unterschiedlichen Richtungen, am 1. Mai nach Kopenhagen geflogen um gemeinsam ein verlängertes Wochenende zu geniessen.


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Da ich bereits am sehr frühen Morgen in der Stadt landete, hatte ich Zeit, nach einem Frühstück Sommerfuglen den obligatorischen Besuch abzustatten. Aber da ich zur Zeit wegen meiner Schulter nicht viel stricken kann, habe ich auch keine Wolle gekauft. All den verführerischen Garnen widerstehen zu können, hat mich richtig stolz gemacht. ;)
Nach dem Einkehrschwung bei Sommerfuglen habe ich einen wunderbaren Spaziergang nach Norrebro gemacht.


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Billige bzw. günstige Wohnungen sind in Kopenhagen Mangelware, wie in fast jeder Hauptstadt. Und darum ist auch das Problem der Gentrifizierung überall spürbar - vor allem in zentrumsnahen Bezirken wie Norrebro. Die Zeit der Strassenschlachten ist zwar vorbei, können aber jederzeit wieder aufflammen.
Zu Norrebro gehört auch der Faelledpark, in dem es anlässlich des "Tags der Arbeit" alljährlich ein großes Fest gibt: es wird gegrillt, getrunken, gefeiert, gesungen - Bands spielen und Vertreter jedweder politischen Ausrichtung halten flammende Reden. In diesem Jahr war das Wetter so gut und der Park so voll, dass ich das Gefühl hatte, Kopenhagen hätte sich hier komplett versammelt.


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Später am Donnerstag bin ich wieder zum Flughafen gefahren und habe Y. abgeholt. Am nächsten Tag haben wir Y.'s to do-Liste in Angriff genommen, auf der auch ein Besuch in Kopenhagens berühmten Designtempel Illums Bolighuis stand. Die Schaufenster dieses wunderbaren Geschäfts waren noch ganz österlich geschmückt:


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Ich habe mich bei Illums unsterblich in ein graues Sofa von Arne Jacobsen verliebt, dass mir schon in Zeitschriften sehr gut gefiel. Das Modell 'Mayor', bereits Ende der 30er Jahre entworfen, wurde vor wenigen Jahren reanimiert und ich konnte nun erstmals Probesitzen. Es hat sofort geschnackelt, die ganz große Liebe - aber der Preis ist leider exorbitant.


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EIn Abstecher zum Nyhaven war natürlich auch auf der Liste. Ebenso ein Besuch in der Louisiana, einem der schönsten Kunstmuseen der Welt. Ich war schon häufig dort, aber es zieht mich immer wieder hin - vor allem wegen der wunderbaren Sammlung von Statuen Alberto Giacomettis. Wir haben die langen Öffnungszeiten am Freitag genutzt und sind erst am späten Nachmittag nach Humlebaek gefahren.


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Neben Giacometti ist ein weiterer meiner Lieblingskünstler in der Louisiana vertreten: Alexander Calder. Von seinem Werk 'Little Janey Waney' hat man eine wunderbare Sicht über den Oeresund nach Schweden hinüber - Y. fand es besonders faszinierend, dass man von Dänemark aus nach Schweden gucken kann.


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Am Samstag haben wir die drei königlichen Schlösser angesehen, wobei ich persönlich Rosenborg am liebsten mag, nicht nur wegen des hübschen Parks.


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Nach dem royalen Pomp wollte ich, dass Y. noch den sozialen Gegenentwurf, Christiania, sieht. Also sind wir nach Christianshavn gelaufen und haben uns durch die Gassen des 'Freistaates' treiben lassen.


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Bei einem guten Essen mit dänisch-deutschen Freunden im wunderbaren Biomio haben wir den Samstag ausklingen lassen.
Nach einem guten Frühstück im Granola sind wir am Sonntagmorgen zuerst ins Designmuseum gegangen und haben uns die Hans J. Wegner-Ausstellung angesehen. Y. hat sich erst unlängst einen der schönen Wishbone-Stühle gekauft und war begeistert, welche Vielfalt von Sitzgelegenheiten der berühmte dänische Designer entworfen hat. Bereits bei Illums Bolighuis haben wir einstimmig festgestellt, dass manches Produkt von Wegner eher unbequem aussieht (beispielsweise der Wishbone-Stuhl), es aber gar nicht ist, ganz im Gegenteil: sie sind höchst komfortabel.


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Vom Design-Museum ist es nur noch ein Katzensprung zum alten Kastell, einer Festungsanlage aus dem 17. Jahrhundert. Erstaunlicherweise lassen viele Besucher der Stadt diese schönen Anlage links liegen und widmen ihre Aufmerksamkeit der kleinen Meerjungfrau, die ganz in der Nähe, aber im Grunde völlig uninteressant ist.


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Unweit des Kastells befindet sich eine alte Seemannssiedlung mit ihren kleinen gelben Häusern, 'Nyboder' genannt. Angeblich sollen dort noch heute Marineangehörige wohnen, aber ich habe auch gehört, dass die schnuckligen, zentral gelegenen Häuser besonders bei Künstlern sehr beliebt beliebt sind.

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Falls ihr die Gelegenheit habt, Kopenhagen zu besuchen: diese alte Siedlung ist wirklich sehenswert, in einem der Häuser gibt es auch ein kleines Museum.
Sonntagnachmittag ist Y. weiter nach Paris geflogen und ich nach Berlin zurück. Schön war es Kopenhagen, bis hoffentlich ganz bald!

Und morgen geht es nach London!


.

Freitag, 9. Mai 2014

Unterwegs 1.2014

Mein alljährlich Ostertrip nach Holland zu meiner liebsten Freundin F. liegt schon wieder über zwei Wochen zurück, ist also schon wieder Schnee von gestern und der Flug für nächstes Jahr schon so gut wie gebucht.


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Wie immer am Karfreitag habe ich mich mit F. in Amsterdam verabredet. Den Vormittag hatte ich diesmal für mich, da F. noch ein paar Stunden arbeiten musste. Ich nutzte die Zeit, um durch die Strassen zu schlendern und in ein paar Lieblingsboutiquen wie Sukha zu stöbern.


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Dabei habe ich überall reizende Stadttiger getroffen.


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Sind sie nicht entzückend??? Ich hätte ja so gern zwei Katzen, aber meine Empfindlichkeit gegenüber Tierhaaren und das häufige Reisen machen es mir zu meinem größten Bedauern unmöglich, Katzen zu halten.
Meine Freundin F. liebt Handarbeiten wie ich, schon als 7jährige haben wir zusammen für unsere Schlümpfe Kleidungsstücke gehäkelt und genäht. Und daher ist auch das erste Ziel, das wir in jedem Jahr gemeinsam ansteuern, De Afstap - wo man uns schon gut kennt und immer herzlich begrüßt! :)


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Ich habe mich sehr zusammengerissen und nur einen Strang Sockenwolle von Rowan und ein paar Rundstricknadeln gekauft.


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Bei Penelope Craft waren wir auch noch, und dort konnte ich zwei Strängen Madelinetosh Merino Light nicht widerstehen.


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Am Abend sind F. und ich wie immer zum Essen in unser Stammlokal gegangen, einem kleinen chinesischen Restaurant auf dem Zeedijk in Chinatown, und dann weiter nach Zeist, wo F. lebt.
Bereits am Freitag hatte ich das bekannte Kratzen im Hals, das in der regel nichts Gutes mit sich sich bringt - und ab Samstag nachmittag lag ich dann auch mit Husten und Schnupfen flach, zum Glück bekam ich kein Fieber. Am Ostersonntag sind wir, ganz unösterlich, mit den Kindern zu einem Eselasyl gefahren - und hatten dort eine Menge Spass, auch wenn es hier so aussieht, als wäre mein neuer Freund noch etwas skeptisch. :)


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Anschließend haben F. und ich ihren neuen und großen Webrahmen zusammengebaut und ich freu ich mich schon auf's Weben im nächsten Jahr!

Dienstag, 29. April 2014

Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 18/2014
Mich interessieren die Antworten zu folgender Frage, weil ich selber immer wieder Sachen dazwischen habe, die ich, obwohl sie gut gelungen sind, nicht so gerne oder eigentlich gar nicht tragen mag, und bei anderen sieht immer alles so toll aus. Also bitte, Hand aufs Herz und ganz ehrlich zu euch selber sein.
Wieviel Prozent von euren selbstgestrickten Sachen tragt ihr:
- sehr gern und oft
- nur selten
- leider nie

Und…habt ihr schon sehr viel geribbelt ? Weil es ja so ist wie im "richtigen" Kleiderschrank. Man wollte es haben, es ist auch gut geworden aber man zieht es trotzdem nicht an, oder der 47ste von 112 Schals wurde schon sehr lange nicht mehr getragen….
Vielen Dank an Nina für die heutige Frage!


Grundsätzlich mag ich 100% der selbtgestrickten Sachen, die ich im Schrank habe.
Ich trage ca. 80% meiner selbstgestrickten Kleidungsstücke sehr gern und oft und 20% nur selten. Selten, weil Farbe, Material oder Schnitt zu speziell oder zu warm sind. Selbstgetricktes, das ich nicht trage, habe ich gar nicht: in meinem Kleiderschrank befinden sich überhaupt gar keine Kleidungsstücke, die ich nicht trage.
Ich habe vor ein paar Jahren einmal einen Pullover weggeschmissen, da sich Material und Passform an mir und allen anderen, die das Teil anprobierten, als Katastrophe herausstellten. Das liegt mir immer noch schwer im Magen und seither ist es mir äußerst unangenehm, Material und/oder Geld zu verschwenden. Daher gehöre ich eher zu den 'strategischen' StrickerInnen, d.h. ich stricke nur Kleidungsstücke, die ich auch brauche. Das erklärt, warum meine 'Produktion' in den letzten drei, vier Jahren stark abgenommen hat.
Selbstgestricktes, von dem ich denke, dass ich es niemals anziehe, wird sofort geribbelt.

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Das ist ja goldig! Also...
Das ist ja goldig! Also dieser Sampler. Das mit dem...
angela_x - 11. Jul, 18:56
was für ein schönes...
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kiki (Gast) - 8. Jul, 20:15
Bäh!
Aber immerhin kannst Du jetzt zwei winzige Rouladen...
angela_x - 19. Apr, 17:15
Gute Reise!
Liebe Sabine, das sieht ja beeindruckend (neutrales...
Iris (Gast) - 17. Apr, 15:00
Hast Du inzwischen die...
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Annli (Gast) - 26. Mrz, 12:53

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