Donnerstag, 9. Juli 2015

Dienstagsfrage am Donnerstag

Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 28/2015

Wollschaf hat heut’ keine Frage
denn es ist viel zu warm die Tage
Dem Schäfchen ist gar furchtbar heiß
vom Köpfchen rinnt der nasse Schweiß
Das Denken fällt da furchtbar schwer
wo kriegt es bloß ‘ne Frage her?
Drum nimmt es Euch jetzt in die Pflicht –
schreibt Ihr doch mal ein Strickgedicht!


Aber gerne doch, wie wäre es mit einem Haiku?

Nadelgeklapper
Gefüge wachsen geschwind
Schlinge um Schlinge


.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Playlist 5.0

Der Sommer der keiner war... ich bin sehr genügsam, was Wetter anbelangt - aber so langsam geht mir das nasse oder kalte oder nasskalte Wetter des Sommers 2015 auf die Nerven.
Es bleibt einem nichts übrig als es sich zu Hause gemütlich zu machen und ein bißchen Musik zu hören...

1. led zeppelin, rain song
2. eurythmics, here comes the rain again
3. burt bacharach, raindrops are falling on my head
4. bob dylan, a hard rain gonna fall
5. the doors, riders on a storm
6. the beatles, rain
7. the lovin' spoonful, rain on the roof
8. tom waits, make it rain
9. garbage, i'm only happy when it rains
10. the white stripes, red rain

Mittwoch, 10. Juni 2015

Juni-Topfgucker

Du meine Güte, der Juni hat kaum begonnen, da ist er auch schon wieder halb vorüber und der Blick in meine Strickkörbe überfällig.

Also, da wäre zunächst RAVELLO, dem jetzt nur noch 1 1/2 Arme fehlen.

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Neu angeschlagen im Mai habe ich NAIMA, eine Strickjacke, in die ich mich auf dem Berlin Knits unsterblich verliebte:

 photo juni_naima_zpsal9qseof.jpeg



Es ist eine alte Strickerweisheit, dass man nie zu früh mit Weihnachtsgeschenken beginnen kann - und das habe ich mir zu Herzen genommen und arbeite an einem VECTOR für eine Freundin, und zwar die Umhang-Version.

 photo juni_vector_zps5atyrkx1.jpeg



Und dann wäre da noch ein Schal, ein CLAPOTIS, für mich... aber darüber demnächst mehr!

 photo juni_clapotis_zpsjbwbpd4c.jpeg


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Dienstag, 26. Mai 2015

Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 22/2015Was machst Du mit alten Stricknadeln, die Du nicht mehr benutzt?
Für den Notfall aufheben, verschenken oder wegwerfen?
Oder gar zweckentfremden – und wenn ja, in welcher Weise?


Ich kaufe nur dann Stricknadeln, wenn ich sie auch wirklich brauche oder es absolut nicht vermeiden kann. Ich behandle und lagere meine Nadeln sehr sorgfältig. Ich habe zwar Nadeln, die ich nur sehr selten benutze (Stärke 7.0 aufwärts), aber ich habe keine Nadeln, von denen ich sagen könnte, dass ich sie nicht mehr benutze. Hätte ich welche, würde ich sie als erfolgreiche January-Cure-Teilnehmerin aussortiern und zur Caritas bringen. Ich habe bisher aber nur drei oder vier Nadeln (Rundstricknadeln) weggeworfen. Eine Nadel war darunter, aus fürchterlich leichtem Kunststoff, die lag nicht nur furchtbar in der Hand, sie knirschte ud quietschte beim Stricken auch noch - das war zu viel des Guten. DIe anderen Nadeln habe ich wegen Schäden (Knicke ect) am Seil entsorgt.
Aber: in einer Vase hebe ich ein dickes Bündel Stabnadeln in unterschiedlichen Material und Farben auf, die ich von Freunden geschenkt bekommen habe. Sie dienen der Dekoration.

Freitag, 15. Mai 2015

Berlin Knits

Am Wochenende findet in Berlin zum ersten Mal ein großes Strick-Ereignins statt: das Berlin Knits.
Ich hab heute schon mal vorbeigeschaut, um endlich wieder einmal einen Schwatz mit der der lieben Steffi zu halten. Was sie und ihre Mädels auf die Beine gestellt haben, ist großartig.


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Ich war schon ewig nicht mehr auf einem Strickfest, und ich freue mich schon sehr!

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Mittwoch, 13. Mai 2015

Mai-Topfgucker

Ich hatte in der vergangenen Woche Besuch von Freunden aus meiner Radiohead-Community aus Wien, London und Paris und habe mich ein paar Tage als Tourist-Guide betätigen müssen. Anlass des Besuchs war der gemeinsame Besuch des einzigen Konzerts von Nick Cave in Berlin. Ich bin kein ausgesprochener Fan von Nick Cave, aber ich habe ihn jetzt schon ein paarmal live erlebt, und ich muss sagen dass er immer sehenswert ist! Wegen des Besuchs gibt es den Mai-Topfgucker mit etwas Verspätung.

Abgesehen davon, dass ich ein kleines Zwischenprojekt fertig gestellt habe, stricke ich an den gleichen Projekten wie im April. Am Banana-Leaf-Shawl habe ich noch nicht weitergestrickt, daher gibt es diesmal auch kein Foto.


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AIBREAN

AIBREAN ist schon weit gediehen: es fehlen nur noch die Arme und der Halsausschnitt.



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RAVELLO

Da ich mir noch nicht sicher bin, wie ich das Bündchen von RAVELLO gestalte, habe ich schon einmal mit einem Ärmel begonnen.



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Tova-Top

Das TOVA-Top von Wiksten stand schon sehr lange auf meiner Wunschliste, und nun habe ich es endlich in Angriff genommen. Es gibt zwei frickelige Stellen an diesem Top, daher nähe ich zunächst ein Probemodell aus einem dünnen Baumwollstoff, den ich vor ein paar Jahren in Indien gekauft habe.

Mittwoch, 22. April 2015

Ordnung muss sein!

Gestern Abend habe ich so etwas wie ein 'Entrümpel-Seminar' in meiner Wohnung abgehalten. Eine Bekannte hatte mich schon seit langer Zeit gebeten, ihr das Aussortieren beizubringen. Irgendwie dachte ich immer, sie wolle mich auf die Schippe nehmen. Darum sagte ich ihr im Scherz und um die Sache endgültig ad acta zu legen, dass ich ihr den Gefallen tun würde wenn sie noch zwei weitere Kandidaten mitbringt, denn aller guten Dinge sind bekanntlich drei.
Als sie mich vor ein paar Wochen anrief und mitteilte, dass sie nun nicht nur zwei sondern drei weitere Interessenten hätte, musste ich schlucken. Aber dann machte ich mich an die Arbeit und erstellte ein paar "Arbeitsbögen".
Als ich in dieser Arbeit vertieft war und mir überlegte, was die Quintessence von Ordnung ist, was meine vier "Studenten" sozusagen als Leitfaden mit nach Hause nehmen könnten, fiel mir ein, dass das Aufräumen am schnellsten geht, wenn ich Dinge an ihren Platz zurücklege: wenn ein Gegenstand seinen festen Platz hat, kann man ihn jederzeit schnell zurücklegen. Ein weiterer Vorteil: man muss auch nicht lange überlegen, wo er ist wenn man ihn braucht.
Hat ein Gegenstand aber keinen festen Platz, dann wird er hin- und hergeschoben, vergessen und dann minuten- oder gar stundenlang gesucht (ich könnte euch jetzt ein paar Anekdoten über mich und meine Brille erzählen... ;)
Die Schlußfolgerung meiner Überlegung ist einfach: hat ein Gegenstand keinen festen Platz im Zuhause, verursacht er Unordnung. Unordnung lässt sich also herstellen indem man allen Gegenständen einen festen Platz gibt und Gegenstände ohne festen Platz entsorgt. Nach diesem Prinzip lebe ich seither und es funktioniert! Ausnahmen bestätigen die Regel: meine Brille hat keinen festen Platz, wenn ich sie ablege (und wegen meiner Altersweitsichtigkeit ist das häufig!) - aber leider kann ich sie nicht entsorgen... hier braucht es dringend eine Lösung!

Natürlich habe ich das Prinzip auch auf meine Strickutensilien angewendet. Alles, was mit dem Stricken zusammenhängt, verwahre ich in einem Schrank in meinem Esszimmer. Ausgenommen aktuelle Projekte, die sich in Körben und Taschen befinden, so dass ich jederzeit und überall in der Wohnung daran stricken kann. Da ich in den letzten vier Jahren nur sehr selten neue Wolle gekauft und daher fast ausschließlich Wolle aus meinem Vorrat verstrickte, sind eine paar Löcher im Schrank entstanden, so dass mittlerweile auch meine Ordner mit Anleitungen und Farbkarten im Schrank verstaut werden können. Langfristig aber strebe ich an, wieder Geschirr, Besteck und Tafelleinen im Esszimmerschrank zu lagern. Meine Wollvorräte müssen also so weit reduziert werden, dass sie in eine oder maximal zwei große Kunststoffboxen eines schwedischen Möbelunternehmens passen.


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Im Schrank befindet sich dieser Karton, in dem in knapp 20 verschließbaren Kunststofftaschen meine Rundstricknadeln lagern: je ein Beutel für eine Größe. Damit ich Nadelgrößen oder Maschenproben schnell überprüfen kann, ist stets ein Nadelmass griffbereit am Karton befestigt.

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In diesem länglichen Holzkästchen bewahre ich die Nadelspiele auf, die ich ständig bzw. häufig in Gebrauch habe, um Socken oder Handschuhe zu stricken.

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Woll-Banderolen von Garnen, die ich verstrickt und für gut befunden habe, sammle ich in dieser alten Metalldose. Um Platz zu sparen, habe ich alles von den Banderolen abgeschnitten, was keine Informationen enthält. Mit einem Locher habe ich ein Loch in die Banderole gestanzt und daran jeweils einen halben Meter Garn angeknotet.

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Die Hilfsmittel, die ich häufig benutze wie Massband, Stecknadeln, Sicherheitsnadeln, Nähnadeln, große Nadeln zum Ablegen von Maschen, Stopfnadeln, Maschenmarkierer, Schere, Reihenzähler, Notizblock, Nadelschutz aus Gummi sind in dieser kleinen Meatallbox links. Das "Werkzeug", dass ich täglich benutze, ist in dem kleinen Täschchen rechts: eine Minischere, ein Minimassband, Bleistift, zwei Maschenmarkierer, eine Sicherheitsnadel, Nähnadel und kleine Post-Its. Das Täschchen liegt natürlich nicht im Schrank, sondern griffbereit in einem der aktuellen Projektkörbe.

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Alle anderen Utensilien wie Zopfnadeln, pom-pom-maker, diverse Nadel- und Maschenmasse, Transportbox für Sockenstrickzeug, Strickfingerhüte usw. verwahre ich in einer der Schubladen in meinem Wollschrank.

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Wie und wo bewahrt ihr euer Arbeitsmaterial auf?

Dienstag, 21. April 2015

Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 17/2015
Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und die Motten schwärmen wieder aus.
Schützt Du Deine Wollvorräte vor Motten? Wenn ja, wie?


Oh, Motten... jedesmal wenn sich eine einsame Motte in meine Wohnung verirrt und ich ihrer ansichtig werde bekomme ich Schnappatmung!
Aber eigentlich habe ich kein Grund zur Panik denn ich bin sehr strikt und konsequent in Bezug Mottenschutz von Wollkleidung und Strickgarnen.
Da ich nur einen kleinen Kleiderschrank habe, räume ich zweimal im Jahr meine Garderobe um: jetzt im Frühjahr werden die Wintersachen weggeräumt und in zwei großen, abschliessbaren Behältnissen unter dem Bett verstaut, die Sommersachen werden hingegen hervorgeholt. Im Herbst geschieht das Ganze in umgekehrter Richtung.
Bevor ich die Wintersachen aus Wolle (Pullover, Schals, Handschuhe, Strumpfhosen, Wolldecken, Mäntelect) wegräume, müssen sie 'sommerfest' (=mottenfest!) gemacht werden. Zunächst muss jedes Teil gewaschen oder gereinigt werden, so dass es keine überflüssigen Nahrungsanreize für die Motten gibt. Bis alle Pullis gewaschen, getrocknet und aufgekämmt sind dauert es natürlich - das ist ein sukkzessiver Prozess, der sich über mehrere Tage erstreckt. Zwischenzeitlich werden die Behälter mit Essigwasser ausgewischt und verbringen ein paar kalte Nächte auf dem Balkon. Dann werden die wolligen Kleidungsstücke locker in die Behälter gelegt, gestopft wird nicht. Hier und da stecke ich ein kleines Stück Mottenpapapier zwischen die Pullis. Decken werden auch mit Mottenpapier versehen und staubsicher verpackt. Bei meinen Mänteln stecke ich ein kleines Stück Mottenpapier in die Taschen und verstaue sie einzeln in Kleiderschutzhüllen.
Zeitgleich und ebenfalls jeweils im Frühjahr und Herbst, versorge ich meine Wolle. Meine Wolle lagert lichtgeschützt in einem Schrank im Esszimmer. Gelagert wird sie, um sie vor Druck und Staub zu schützen, entweder in Kunststoffhüllen oder Schuhkartons. Jeder dieser Behältnisse wird dann augedröselt und mit einem frischen Stück Mottenpapier versehen. Ich notiere auf jedes Stück Mottenpapier den Monat und das Jahr, so dass ich immer weiss, wie alt der Mottenschutz ist. Gleichzeitig prüfe ich natürlich, ob es irgendwelche Schäden an meiner kostbaren Wolle gibt, überlege, welches Garn ich (endlich!) vestricken könnte oder sortiere aus.
Meine Nachbarn machen sich immer etwas lustig über meine Akribie, aber darüber lächel ich milde: ich lebe in einem Altbau und fast alle Bewohner, bis auf mich, haben Probleme mit Motten. :)


P.S.
Als ich heute von der Arbeit nach Hause kam und die Wohnungstür aufschloss, war das erste, was ich in der Wohnung sah, eine MOTTE, die mich frech angrinste.

 photo Anhang 1-1_zpsmqlb1jze.jpg

Sie ist noch in derselben Minute verstorben.

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