Things Japanese 4/ garakuta ichi
Auf den ersten Blick unterscheidet sich ein japanischer Flohmarkt ('garakuta ichi') nicht unbedingt von seinen westlichen Pendants.

Ein zweiter Blick offenbart, dass die Unterschiede nicht nur in den angebotenen Waren begründet sind.

Das Ambiente sieht dann doch etwas anders aus: Flohmärkte in Japan sind sehr häufig auf dem Gelände um Tempelanlagen angesiedelt.

Dieser Flohmarkt am To ji in Kyoto wird allmonatlich zu Ehren des gelehrten Mönchs Kobo Dashi abgehalten.

Ein zweiter Blick offenbart, dass die Unterschiede nicht nur in den angebotenen Waren begründet sind.

Das Ambiente sieht dann doch etwas anders aus: Flohmärkte in Japan sind sehr häufig auf dem Gelände um Tempelanlagen angesiedelt.

Dieser Flohmarkt am To ji in Kyoto wird allmonatlich zu Ehren des gelehrten Mönchs Kobo Dashi abgehalten.
Mailansa - 4. Jul, 15:26
Beate (anonym) - 10. Jul, 13:40
Oh, Du hast dir tatsächlich die Mühe gemacht und meine Neugierde befriedigt - und gleich wie. Ich hab noch viel mehr erfahren und kann nur mickrig in Worte fassen, wie dankbar ich Dir dafür bin und unendlich froh, auf Deinen Blog gestoßen zu sein (kann nicht mehr nachvollziehen, wie das kam). DANKE!! und ich darf hoffentlich weiterfragen, obwohl ich gar nicht weiß, ob das bei den Kommentaren in der Blogwelt vielleicht eher ein ganz grober Schnitzer und total verpönt ist.
Jedenfalls sag ich DANKE SCHÖN und liebe Grüße, Beate
Jedenfalls sag ich DANKE SCHÖN und liebe Grüße, Beate

Mich würde sehr interessieren, was auf den Tischen zum Verkauf angeboten wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Japan Keller, Garagen und Dachböden gibt, auf denen sich jahrzehntelang das Gerümpel/die Schätze lagern, um dann auf dem Flohmarkt zu landen. Wird gehandelt? Neigen die Japaner auch zur Sammelleidenschaft? Sind Antiquitäten dort auch so gefragt wie bei uns? Muss man Standmiete zahlen?
Entschuldige bitte die Fragen, aber wann hab ich schon mal die Gelegenheit sie stellen zu können und vielleicht auch beantwortet zu bekommen?
Dankbare Grüße von Beate
es gibt in japan so gut wie keine keller oder dachböden, ab und zu garagen. aber dafür sind die häuser vollgemüllt. das bild, das man auch büchern über die klaren und leeren räume kennt, trügt. enge und kleine räume werden so zu'gemüllt', dass man manchmal kaum platz hat, sich zu bewegen. da stapeln sich kartons, kisten und tüten vom boden bis zur decke....
flohmärkte sind die einzigen orte, an denen man in japan handeln kann. japaner mögen es nicht, um geld zu feilschen, daher werden in der regel die preise auf dem flohmarkt akzeptiert. aber dennoch ist feilschen durchaus üblich.
in japan wird auch gesammelt, da sind sie nicht anders als wir. antikes ist beliebt, und daher auch nicht billig. vor allem keramik, (z.b. tee-schalen oder essgeschirr, blumenvasen) ist beliebt, und teuer.
standmiete wird gezahlt, in diesem fall an den tempel, auf dessen gelände der flohmarkt stattfindet.